TVA Fischenich IV vs. SV Neptun Aachen II 3:1

Am 21.11 ging es für die 4. Herren gegen Neptun Aachen 2. Nach der bitteren und völlig verdienten Niederlage gegen FCJ Köln hieß es Wiedergutmachung zu betreiben und sich gegen einen weiteren starken Gegner zu beweisen und zu zeigen, dass wir es auch besser können.

So fand sich eine Allianz aus Menschen, Nachtelfen und Orcs zur weiten Reise in die Untotenfestung Aachen zusammen, um die aufkommende Bedrohung erfolgreich zu bekämpfen und siegreich wieder in die Heimat reisen zu können. Da Taktik und Strategie bekanntlich jede Schlacht maßgeblich beeinflussen, war die Allianz pünktlich zur bevorstehenden Schlacht an der Untotenfestung angekommen. In der Festung selber herrschten eisige Temperaturen sowie ein Gegner der sich aus Ghuls, Monstositäten, Totenbeschwörern und Skelett-Kriegern zusammensetzte. Unser Hüter des Hains machte schon vor der Schlacht deutlich, dass wir unsere ganzen Fähigkeiten und Skills abrufen werden müssen, um siegreich zu sein und er uns mit seiner Fähigkeit „Gelassenheit“ zur Seite stehen und unterstützen wird. Schon bei der Vorbereitung hatten wir jedoch Verluste zu beklagen, da unser Dämonenjäger seine Fähigkeit „Ausweichen“ nicht abrief und sich am Knöchel verletzte und die Schlacht von außen verfolgen musste.

So schickte unser Hüter des Hains ein Heer bestehend aus einem Scharfseher, einem Paladin, einem Erzmagier, einem Klingenmeister, einem Mondpriester, einem Bergkönig und einem Taurenhäuptling ins erste Gefecht. Nach den ersten Angriffen, wo beide Heere einstecken mussten aber auch austeilten (3:3, 8:8), konnten wir die Oberhand gewinnen. Maßgeblichen Anteil hatte neben unserem Mondpriester mit seiner „Volltreffer-Aura“ besonders unser Paladin der mit seinen Skills „Gottesschild“ und „Hingabe-Aura“ viele Angriffe abwehrte und so direkt zum Gegenschlag ausgeholt werden konnte. So konnten wir viele Schmerzhafte Angriffe austeilen (14:12, 20:15) und unser Scharfseher mit seiner Fähigkeit „Weitsicht“ alle Angreifer geschickt einsetzen. Wir gewannen folglich das erste Gefecht 25:18.

Unser Hüter des Hains fand dennoch mahnende Worte die Untoten weiterhin nicht zu unterschätzen und weiterhin alles zu geben, um die Schlacht schnell beenden zu können. Und so begab sich das gleiche Heer, angetrieben durch unsere Shamanen und Druiden mit ihren Skills „Kampfrausch“ und „Gebrüll“, ins zweite Gefecht. Nach der gleichen anfänglichen Ausgeglichenheit wie im ersten Gefecht (4:3, 9:9) konnte vor allem unser Erzmagier mit seiner „Brillianz-Aura“ sowie unser Bergkönig mit „Donnerschlag“ und „Hieb“ viele Punkte erzielen. Auch konnte unser Klingenmeister mit seinem „Kritischem Schlag“ erfolgreich am Gefecht teilnehmen. Gleiches galt für den bis dahin eher zurückhaltenden Taurenhäuptling, welcher sich durch die Fähigkeit „Reinkarnation“ erst selbst wieder ins Gefecht rief, um dann mit seinem „Kriegsdonner“ den feindlichen Boden erschütterte. Letztendlich war es auch wieder unser Mondpriester der mit seinem „Sternenregen“ 9 Aufschläge in Folge von 15:14 auf 24:15 in die gegnerischen Reihen niederfallen ließ. Wir gewannen somit auch das zweite Gefecht mit 25:17.

Das gewinnen der bevorstehenden Schlacht vor Augen wurde die Fischenicher Allianz leider im dritten Gefecht etwas nachlässig und verteidigte nicht mehr so gut wie in den vorherigen Gefechten. Auch war unser Angriff nicht mehr so durchschlagkräftig. So konnten die gegenüberstehenden Ghuls immer wieder zu leichten Punkten kommen und durch Ihre Fähigkeit „Raserei“ ein deutlich besseres Angriffspiel zeigen. Wir versuchten zwar durch unseren Bergriesen und unseren Kopfgeldjäger den Rückstand (16:13, 19:16:23,19) aufzuholen, starten unseren Schlussangriff jedoch zu spät und verloren das dritte Gefecht mit 20:25.

Deutlich angefressen über unsere Nachlässigkeit im dritten Gefecht ging es ins vierte Gefecht. Wo wir dann auch wieder das Verteidigungs-und Angriffsspiel wie im ersten und zweiten Gefecht zeigten. Vor allem unser Taurenhäuptling konnte mit seiner „Ausdauer Aura“ ein besseres Angriffsspiel ins Gefecht bringen und so auch für einen taktischen Vorteil sorgen, als er beim 8:9 zum Aufschlag ging und diesen erst wieder bei 13:10 abgab. Wir kämpften weiterhin konzentriert und konnten unsere Vorsprünge (15:11, 18:13, 23:14) vergrößern und somit das Vierte Gefecht mit 25:15 gewinnen und die ganze Schlacht für uns entscheiden.

Spieler des Tages und somit Kronenträger wurde Kapitän Sven Hofmann, welcher eine konstante Leistung übers gesamte Spiel zeigte und im Block, Angriff sowie im Auschlag viele gute Aktionen zeigte.

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Das nächste Spiel ist direkt am Montag den 23.11 um 20 Uhr, wo es in Brühl gegen den Brühler TV um den Kreispokal geht. In der Liga spielen wir am Sonntag den 29.11 um 12 Uhr zuhause gegen den Meckenheimer TuS.

 

Für die Fischenicher Allianz im Warcraft 3 Modus kämpften und siegten:

Headcoach und „Hüter des Hains“ Tobais Martin

Zuspiel: „Scharfseher“ Arkadiusz Janik, „Dämonenjäger“ Max Filip

Diagonal: „Mondpriester“ Alexander Roozen

Mittelblock: „Taurenhäuptling“ Sven Hofmann, „Klingenmeister“ Georgij Michel, „Bergriese“ Christoph Sommer

Außenangriff: „Erzmagier“ Martin Schlösser, „Bergkönig“ Steffen Probst, „Druide“ David Erven, „Schamane“ Christian Königsfeld, „Kopfgeldjäger“ Patrik Zimmermann

Libero: „Paladin“ Mario Langer

 

TVA Fischenich IV vs. FCJ Köln II 0:3

Am 14.11.2015 ging es für die 4. Herren nach Gemünd. Um im ländlichen Flair gegen den FCJ Köln 2 anzutreten. Letztes Jahr noch eher im unteren Tabellendrittel anzufinden, sind die Junkersdorfer in dieser Saison in bestechender Form und konnten schon gegen die „stärkeren“ Gegner der Liga Siege einfahren. Daher waren die Mannen um Headcoach Tobias Martin gewarnt, dass hier ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommen würde. Ein hartes Stück, eher eine richtige Packung, sollte es dann auch leider werden mit dem deutlich besseren Ausgang für die Kölner.

Im ersten Satz schon bei 2:7 hinterher gehechelt, konnten wir uns nochmal auf 14:15 und 17:17 ran kämpfen. Schlussendlich verloren wir den ersten Satz mit 21:25.

Ähnlich lief es dann auch im zweiten Satz. Früh in Rückstand 4:8, welcher zu unserem bedauern immer größer wurde 18:10, 21:15 verloren wir den Satz 18:25. Eine wackelige Annahme und keine Entschlossenheit im Angriff waren wohl die markantesten und offensichtlichen Punkte die man als Außenstehender sehen konnte.

Richtig bitter und knüppeldick kam es dann im dritten Satz, welchen wir 9:25 abschenkten und welcher wohl aufzeigt das hier leider gar nichts funktionierte.

Fazit von Kapitän Sven Hofmann: Da hätten wir auch lachend durch ne Kreissäge laufen können, dass wäre bestimmt nicht so schmerzhaft gewesen wie dieses Spiel.

Am 21.11 geht’s weiter. Gegen Neptun Aachen 2 heißt es wieder auf erfolgreiche Punktejagd zu gehen und sich in besserer Form zu zeigen als es gegen den FCJ der Fall war.

Für den TVA spielten: Jonas Bohlen, Max Filip, Sven Hofmann, Arkadiusz Janik, Wolf Kleemann, Christian Königsfeld, Tobias Lindenberg, Georgij Michel, Steffen Probst, Alex Roozen, Christoph Sommer, Martin Schlösser und Coach Tobias Martin

Barsche räubern Wesselings Nest

TusVSTVA
Herren 1: Lachse
Herren 2: Hechte
Herren 3: Zander
Herren 4: Barsche
Herren 5: Stichlinge
Herren 6: Guppys
Was haben diese 6 Mannschaften gemeinsam?
Neben der Tatsache, dass alle diese Fische in Fischenich und damit im Süßwasser geboren wurden und dort auch Enden werden, sind es alles Raubfische.
Naja Guppys vielleicht nicht, aber das kann ja noch kommen.
Ungewohnt war der Freitag Abend für die Fischenicher Barsche schon ein wenig. Stark dezimiert durch andere Raubfische, wie Arbeit, Verletzung und Krankheit reisten wir ins nahe Wesseling. Nach dem Motto vier Autos, fünf Wege fanden abschließend, nach kurzem Besuch auf dem Wesseling Friedhof und dem Skandieren von: Wir essen Fleisch, FischeNich, alle 9 Spieler den Austragungsort. Damit erreichten wir die Halle des Om und Sen in Wesseling. Entgegen der Philosophie von Liebe und Freundschaft war der vorherige  Joga Kurs hochgradig unsozial und lies alle Spieler, Zuschauer und Fans bis zur Einlasszeit im Regen stehen, der Zugang zu den Umkleiden wurde uns auf Grund von Ruhe und Frieden verwehrt.
Der TUS Wesseling hatte zum Kreispokalhalbfinale geladen. Mit Michael “Klose” Blumenthal stand zumindest ein altbekannter Spieler in der gegnerischen Startelf. Frei nach dem Motto der Augsburger Fußballmannschaft, kannte die verbliebenen elf Spieler auf der gegnerischen Seite keine Sau, nimmt man das Spiel der Wesselinger gegen die Stichlinge aus. Aber man muss sagen, Wesseling war sehr motiviert und engagiert.
Der Fischenicher Trainer Tobias “Marlin” Martin machte unter Einsatz seines Schwertes relativ schnell klar, dass wir mit Abstand der größte Raubfisch in der heutigen Hallenteich zu sein hätten. Klar war eigentlich auch, dass wir auf Grund unserer Hierarchie in der Nahrungskette deutlich über den Moderlieschen aus Wesseling anzusiedeln sein. Fakt war, wir wollten die Moderlieschen zum weinen bringen, aber das sieht unter Wasser ja keiner und daher dachten wir uns, wäre es auch unnötig.
Zu Beginn des ersten Satzes waren wir noch nicht ganz anwesend und gerieten erstmal entgegen der vorherigen Ansage mit 4 Punkten in Rückstand. Nach unserem ersten Aufschlag war es dann doch direkt eine 5 zu 4 Führung. Da soll mir doch mal was von Friedfischen erzählen, denn Wesseling war deutlich angriffslustiger als die Barsche. Ich glaube, dass wir nach dem vorangegangen Spiel gegen unsere Stichlinge nicht mit einer deutlichen Leistungssteigerung von Wesseling gerechnet hatten.
Zum Ende des 1. Satzes hatten haben wir dann nach viel Kampf und auch ein wenig Krampf  einen deutlichen Vorsprung herausgearbeiteten allerdings war dies nicht von Dauer und wir ließen die Wesseling noch einmal heran kommen. Emotional relativ ungefährdet, vom Punktestand zu undeutlich holten wir uns den Satz zu 22.
Der 2. Satz begann mit vielen kleinen Unkonzentriertheit auf unserer Seite.  Ähnlich dem Satz 1 hatten wir immer wieder einen Vorsprung erarbeitet, ließen Wesseling aber immer wieder heran kommen. Wesseling biss, kratze und pritsche sich immer wieder heran. Insgesamt waren wir jedoch durchschlagkräftiger und waren in den entscheidenen Situationen zu 100 % da. Der Satz ging mit 25 zu 23 an uns.
Der dritte Satz war deutlicher. Nach einer 7 zu 1 Führung war bis zum 22 zu 12 nicht viel, was wir hätten besser machen können. Am Ende ließen wir ein wenig nach. brachten den Satz aber entspannt mit 25 zu 19 nach Hause.
Danach gab es noch ein Siegerbier und Zwo, Eins, Risiko.
Insgesamt waren wir nicht wirklich gut, hat halt trotzdem gereicht, dies war auch o.k. da die engagierte Heimmannschaft Ihren Fans noch ein wenig Spaß und Spannung bieten konnte.
Gegen Junkersdorf am kommenden Samstag muss eine deutliche Steigerung her, will man gegen den Lokalrivalen nicht einen auf die Mütze bekommen.
Im Pokalfinale geht es gegen die Rotaugen von Brühl II.
Für Fischenich spielen:
Jonas Bohlen, Georgij Michel, Alexander Roozen, Sven Hofmann, Steffen Probst, Arkadiusz Janik, Max Filip, Wolf Kleemann, Manuel Coon

TVA Fischenich IV vs. SV Neptun Aachen 3 3:0

Vergangenen Samstag, den 24.10 rief es die Vierte wieder zurück an den Ball. Mit Vollbesetzung und Interimscoach David fuhren wir hochmotiviert nach Menden in die Nähe von Bonn. Das bevorstehende Spiel gegen Aachen erinnerte ein wenig an das parallel laufende Fußballspiel zwischen Bayern und Köln, auf der einen Seite stand der klare Favorit und auf der anderen Seite versuchte der Gegner eben diesen zu ärgern. War das Spiel deshalb ein Selbstläufer? Natürlich nicht! So mahnte Coach David vor dem ersten Satz, dass viele Spieler noch nicht wach seien und die Starting Six jederzeit hätten ausgetauscht werden können.

Der erste Satz begann, wie man es am Anfang vermuten konnte, Fischenich war besser aber Aachen spielte munter mit und war phasenweise in der Feldverteidigung besser als der wir. Gezielte Aufschläge der Aachener und die Faktoren der Halle machten es uns schwer, das Spiel zu gestalten. Zuspieler Wolf hatte durch die Annahme bedingt vermehrt Schwierigkeiten, wodurch Arek auf das Feld kam. Aachen kam zum Schluss des Satzes nochmal ran, die Führung hielt dennoch mit 25 zu 19.

Einziger Wechsel vor dem zweiten Satz, Georgij ersetzte Christoph. Satz zwei gestaltete sich für uns wesentlich angenehmer. Zum einen nahm die Eigenfehler-Quote auf unserer Feldseite deutlich ab. Zum anderen war die Feldabwehr der Aachener schwächer, als im ersten Satz. So schlichen sich vermehrt gute Kombinationen in Form von Hinterfeldangriffen ein. Zudem stand der berühmt und berüchtigte Fischenicher Block sehr gut. Dies machte es Aachen nochmals schwerer gegen uns zu punkten, wodurch man vermehrt zum Mittel des Legens griff. Dies blieb weitestgehend ungefährlich und wir gewannen auch den zweiten Statz mit 25:15.

Zum Anfang des dritten Satzes war man sich sicher, hier brennt heute nichts mehr an! Coach David verkündete seinen Plan, heute alle 12 Mannen spielen zu lassen und wir wechselten im Verlauf des Satzes auf allen Positionen munter durch. Das Spiel verflachte durch dieses Manöver und es entwickelte sich ein Satz auf Augenhöhe, wobei wir immer eine kleine Führung auf unserer Seite behielten. Auf der Bank machten sich vermehrt Bedenken breit, eine Auszeit nehmen zu müssen. Die Feldspieler ersparten uns diese jedoch und zogen noch einmal an. Highlight zum Schluss des Statzes war die Einwechslung von Jens der vier Wochen ausgefallen war und vorher nur einmal mit der Mannschaft trainierte. Mit seiner zweiten Ballberührung meldete er sich eindrucksvoll zurück, indem er den Matchball in Richtung Aus beförderte….dem Rest der Mannschaft schien dies zu gefallen 😉 Dritter Satz 25:19

 

Fazit von Alex Roozen: Gegen kommende / stärkere Gegner müssen wir uns noch deutlich steigern  aber wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Vor allem die Annahmespieler hatten nach dem Spiel gegen Stotzheim einen schweren Stand, meisterten die Aufgabe dennoch nahezu perfekt.

Der Krone würdig war an diesem Tage Tobi, der gute Aufschlagserien erzielte und eine souveräne Leistung auf den Platz brachte.

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Am 6. November wartet das Pokalspiel gegen Wesseling auf uns, bis es am 14 November dann auch wieder in der Liga weiter geht. Der Gegner hier heißt FCJ Köln 2.

Für den TVA spielten:

Jonas Bohlen, Georgij Michel, Christoph Sommer, Alexander Roozen, Sven Hofmann, Tobias Lindenberg, Steffen Probst, Arkadiusz Janik, Max Filip, Christian Königsfeld, Wolf Kleemann, Jens Duncker und Interimscoach David Erven

TVA Fischenich IV vs. TV Stotzheim 2:3

Die 4. Herren des TVA Fischenich verliert das „Spitzenspiel“ gegen TV Stotzheim mit 2:3

Am 3.10.2015 gab es nach knapp 2 Wochen Pause wieder das nächste Spiel für die vierte und es kam zum ersten härtetest der noch jungen Landesligasaison. Der Gegner war Mitaufsteiger TV Stotzheim der bis jetzt ebenfalls 2 Siege einfuhr und noch bestens aus den Duellen aus der Bezirksliga bekannt ist. Daher waren die Fischenicher schon vorab gewarnt dieses Spiel trotz des eigenen guten Saisonstarts nicht zu unterschätzen. Weiterhin hatte man mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Neben Headcoach Tobias Martin musste man gleich auf weitere Stammkräfte verzichten. So wurde aus der Not eine Tugend gemacht und neben Interimscoach David Erven noch Martin Schlösser und Robin Krämer, am Tag der Deutschen Einheit, zum Dienst am Ball eingezogen.

Der erste Satz begann für uns wie aus dem Bilderbuch. Gute Aufschläge setzten Stotzheim direkt unter Druck, so dass Stotzheimer Angriffe mit wenig Schwierigkeiten wieder aufgebaut und wieder feste und platziert im gegnerischen Feld untergebracht werden konnten. So ergaben sich komfortable Vorsprünge (9:5, 15:8, 22:16, 23:18) welche keinen Grund zur Sorge bereiten. Was jedoch dann passierte lässt sich wohl am besten mit dem Championsleague Finale zwischen AC Mailand vs. FC Liverpool beschreiben. Es klappte auf einmal nichts…wirklich gar nichts mehr und so stand es 23:24 für Stotzheim. Wir konnten insgesamt 2 Satzbälle abwehren und vergaben selbst auch noch Chancen zum Satzsieg. Der Volleyballgott hatte dann wohl doch eher das Fischenichfähnchen in der Hand und so gewannen wir den ersten Satz mit 30:28.

Die Ansage von Coach David sich wieder auf die Leistung aus der ersten Hälfte des ersten Satzes zu besinnen fand bei uns wohl wenig Gehör. Eine immer wackelnde Annahme sowie blöde Fehler in allen Mannschaftsteilen führten erst zu kleinen (5:7, 9:11) und dann leider auch zu großen (10:15, 15:23) Vorsprüngen für den Gegner. Folglich gewann Stotzheim den Satz völlig verdient mit 17:25.

„Abhaken, es ist nix passiert…jetzt sind wir wieder auf der Gewinnerseite“ gab Coach David in die Runde und wir waren uns alle einig, dass es jetzt besser laufen musste als das was wir im zweiten Satz gezeigt haben. Und tatsächlich wurden wir ruhiger und in unseren Aktionen besser und kein Team konnte sich wirklich absetzen ( 5:4, 8:8, 11:9, 12:11). Jedoch gaben wir unsere kleine Führung durch eine wiederkehrende Schwächephase ab (12:14, 13:17). Wir kamen zwar wieder auf 19:19 und 21:21 ran, mussten dann aber wieder mit inkonsequenten Aktionen mit 21:25 den kürzeren ziehen.

Im vierten Satz konnten wir durch eine gute Aufschlagserie aus einem 2:4 einen 7:4 Vorsprung machen, um diesen natürlich wieder postwendend mit 8:10 abzugeben. Danach liefen wir leider immer einem Rückstand hinterher (9:12, 10:15, 15:19). Erst mit einer Auszeit bei 15:19 schienen wir den Ernst der Lage zu begreifen und kämpften uns auf 19:20, 21:22 ran. Mit mehr Stimmung, Feuer und konsequenteren Angriffen konnten wir uns sogar bei 24:23 den ersten Satzball erkämpfen, welchen wir auch verwandelten und so den vierten Satz mit mit 25:23 für uns entscheiden konnten.

Es ging also in den Tie-Break und da erwischten wir mal wieder einen katastrophalen Start (1:6, 5:8), was vor allem an Annahme- und Angriffsfehlern lag. Wir kämpften uns zwar wieder auf 8:9 ran, mussten uns aber dann mit 10:15 geschlagen geben und somit die erste Niederlage der Saison hinnehmen.

Fazit von Kapitän Sven Hofmann: Bei so vielen Konzentrationsschwächen und Eigenfehlern, besonders in der Annahme, ist es gegen einen Gegner wie Stotzheim halt sehr schwer noch als Sieger vom Platz zu gehen.

Weiter geht es für die Fischenicher am Samstag den 24.10 um ca 16:30 in Menden- Much gegen Neptun Aachen 3, wo es um die nächsten 3 Punkte für den Aufsteiger geht.

Für den TVA spielten:

Janik Arkadiusz, Wolf Kleemann, Max Filip, Alex Roozen, Robin Krämer, Sven Hofmann, Steffen Probst, Martin Schlösser, Tobias Lindenberg, Christian Königsfeld und Interimscoach David Erven

 

 

Fischenich IV vs. Menden-Much II 3:0

Auch das zweite Spiel gewann der TVA IV verdient mit 3:0 gegen Menden-Much II und setzte sich somit an die Tabellenspitze der Landesliga.

Im ersten Satz konnte der TVA sich schnell absetzen und mit zehn Punkten zum 13:3 in Führung gehen. Der zehn Punkte Vorsprung konnte aufgrund des eigenen guten Spiels bis zum Ende des Satzes gehalten werden. Somit ging der erste Satz mit 25:15 ungefährdet an den TVA.

Im zweiten Satz führte man bis zur Mitte des Satzes mit 1-2 Pünktchen. Dann wurde die Annahme etwas unstabiler und man konnte sich im Angriff nicht mehr durchsetzen. Durch einige Punktverluste lag der TVA mit 13:9 zurück. Diese konnte jedoch in eine 15:14 Führung umgewandelt werden. Wer dann glaubte, der Satz sei gewonnen, täuschte sich. Menden-Much blieb dran und konnte nochmals eine Führung zum 20:18 herausspielen. Durch konzentrierte Spielweise und konsequente Angriffe konnte der Satz schlussendlich doch mit 25:23 gewonnen werden.

Nach dem knappen zweiten Satz fokussierte sich der TVA wieder – das Spiel wurde dadurch wieder einfacher und strukturierter. Der erfahrene Wolfi Wolf – eingewechselt im zweiten Satz – verteilte die Bälle wie gewohnt „einfach und gut“ und setzte „seine Angreifer“ immer wieder in Szene. Punkt um Punkt konnte der Satz schließlich ungefährdet 25:18 gewonnen werden.

Unser schöner Jakob wurde in seinem vorerst letzten Spiel für den TVA die Spieltagskrone überreicht

Der schöne Jakob hat in seinem vorerst letzten Spiel für den TVA die Spieltagskrone bekommen.

Spieler des Tages wurde Jakob, der sich in seinem letzten Spiel für den TVA die beliebte Krone sicherte: „Ein 3:0 Sieg, den Matchball zu machen, Spieler des Tages zu werden und den TVA auf Tabellenplatz 1 zu verlassen – das ist natürlich ein Abschied wie ich ihn mir vorgestellt habe“ so Bleher emotional nach dem Spiel.

Wir vom TVA Fischenich sagen DANKE JAKE für knapp 4 Jahre beim TVA und wünschen dir alles alles Gute. Hoffentlich sieht man sich wieder …und sei es nur bei Spätzle mit Soß 🙂

Nun freut sich der TVA auf das Spitzenspiel am 3.10 – bei dem es gegen den Tabellenzweiten aus Stotzheim gilt weitere Punkte einzufahren.

Für den TVA spielten:

Max Filip, Wolf Kleemann, Alexander Roozen, Sven Hofmann, Georgij Michel, Alexander Schlichter, Tobias Lindenberg, Jakob Bleher, Steffen Probst, Christian Königsfeld und Coach Tobias Martin

TVA Fischenich IV vs. VfL Gemünd 3:0

Der Auftakt einer neuen Saison,  jedoch mit gemischten Vorzeichen, so kann man die Situation der Mannschaft um Tobias Martin am besten beschreiben. Mit dem Weggang einiger starker Spieler (Rudi Born, Marcel Sponer, Michael Watzl) in  höher Mannschaften des TVA und dem Hinzukommen von Verstärkungen aus ebenfalls hören Ligen gilt es für den Liganeuling erst einmal eine Standortbestimmung durchzuführen.
Wer könnte hierfür besser geeignet sein, als eine der Mannschaften, die sich letztes Jahr im unteren Bereich der LL02 bewegt hatten.
Der VFL Gemünd, aus alten Tagen und diversen Duellen noch den Urgesteinen des TVA bekannt, war für Fischenich immer ein unangenehmer Gegner. Selten mit viel Tamm Tamm spielend, aber immer gefährlich, hatten die Gemünder den Fischnichern immer heiße Duelle auf Augenhöhe geliefert.
Auch war die schöne Eifelstadt Gemünd ein regelmäßiger Anlaufpunkt für Trainingslager der Fischenicher gewesen. Spontane Hauseinweihungspartys bei Familie Decker, Besuche im Si(lenz)ium und andere sportliche Dinge mit den Gaslaternen des Wanderweges entlang der Urft und Apothekenbeschilderungen treiben heute noch ein Grinsen in die Gesichter der Teilnehmer an diesen Trainingslagern. Ich habe ein Aaaaaaa, jetzt ab zum Fernsehladen, wir brauchen noch ein T und ein V….
Aus dieser Zeit waren jedoch nur noch zwei aktive Akteure übrig, Werner Knie auf Gemünder Seiten, den Alexander Roozen auf der Fischenicher Seite, liebevoll als seinen Endgegner bezeichnet. Daher nachfolgende Analogie zu einem PC/Konsolen Spiel aus der Zeit, wo beide Spieler zum ersten Mal aufeinander trafen.

Level 1

Wie in jedem guten PC Spiel aus den 90iger Jahren, beginnt die erste Auflage (das erste Saisonspiel) oft ein wenig holprig. Schlecht geränderte, etwas abgehackte Grafik, fehlende Details, immer mal wieder ein Bug, so kann man das Spiel der Fischenicher im ersten Satz am besten bezeichnen. Die Spielidee muss aber wie bei jedem guten Spiel stimmig sein. Und das war sie. Feste Angriffe, gute Aufschläge brachte Fischenich dauerhaft in Führung, mit der allerdings leichtfertig umgegangen wurde. Zu viele Eigenfehler hielten die Gemünder im Spiel.
Fischenich setze sich in Level 1 jedoch am Ende deutlich gegen Gemünd durch. Jedoch hätte das Ergebnis deutlicher sein müssen, wenn man die entscheidenden Schwächen im Gemünder System hätte besser nutzen können.

Level 2

Begann für unsere Helden deutlich schwieriger. Man hatte irgendwie das Gefühl, dass der Gegner (KI in Fachkreisen genannt) sich besser auf die Fischenicher Angriffe eingestellt hatte. Ein Rückstand bis kurz vor Schluss des Satzes war die Folge. Dann könnten die Fischenicher ab mit guten Blocks, festen Angriffen (der ein der andere Feuerball  wurde durch Tobi gegen Ende des Satzes auf Gemünd abgefeuert) und sehenswerten Feldabwehren glänzen (Christian stach besonders hervor) und den Satz für sich entscheiden.
Der Satz ging erst gegen Ende an Fischenich, doch hatten wir trotz einiger Rückstände nie Angst den Satz zu verlieren.

Level 3

Begann naturgemäß noch schwieriger, nachdem in Level 2 schon das erste Leben (Steffen gegen Tobi) verbraucht wurde, musste auch im dritten Satz ein Leben geopfert werden (Arek gegen Max), um dem Ziel entscheidend näher zu kommen. Mit neuem Joystick (Zuspieler) kehrte auch die Feuerkraft zurück und wir holten einen fünf Punkte Rückstand kontinuierlich auf. Gemünd hatte  zum Ende nur noch den Endgegner als letzte Waffe übrig, aber sowohl im Satz zwei im Zuspiel, als auch in Satz drei im Angriff war dieser nicht in der Lage unsere Helden aufzuhalten.

Spieler des Tages: Alex

Spieler des Tages: Alex
Als Lohn hierfür erhielten wir die erste Krone der Saison.
Für die nächste Aufgabe der Saison, das Spiel 2.0 gegen VC Menden Much am 20.09. in Köln Weiden sollten die Fischenicher noch ein wenig an den Fehlern aus Spiel 1. arbeiten, damit die neuere Version mit verbesserter Grafik, besseren Items, schönerem Hintergrund deutlich besser beim User ankommt.
Für Fischenich entwickelte das Spiel: Tobias Martin
Für Fischenich zockten: Max F., Wolf, K., Arek J., Tobi L., Steffen P. , Jakob B., Christian K., Sven H., Alex S., Christoph S., Georgij M. und Alex R.

 

TVA 4 macht Aufstieg perfekt

Vor dem Spiel standen die Zeichen eher auf Sturm, bis Orkan.
Trainer Tobias Martin war auf Grund seines doppelten Engagements nicht verfügbar, obwohl alle Alternativanfragen durchgeführt wurden und er es sehr gerne geschafft hätte,  uns zu coachen. Der Aufstieg der OL-Mannschaft in die RL war einfach wichtiger.
Kurzerhand wurden die beiden Interimstrainer Mario (Sergeant) Langer und Björn (Burner) Derpa verpflichtet.
Vielen Dank für die Bereitschaft und Unterstützung!
Kurzfristig musste auch Michael Watzl verletzungsbedingt die Füße streichen. So starteten 11 munter Recken, zwei Trainer und 3 Fans, Richtung Stotzheim. Jedem Hürther ein Begriff fanden wir uns im Herzen/Zentrum von Hürth wieder, und obschon wir in Stotzheim waren, waren wir nicht richtig.
Also… Navigationsgerät eingeschaltet. Stotzheim… gibt es! Euskirchen. Gibt es auch!
Pünktlich am Ziel angekommen, einigten wir uns kurz auf das Aufschlag-Annahme-Prozedere.
Man merkte sofort, dass die TVAler in Stotzheim stimmungstechnich angekommen waren. Liegt vielleicht daran, dass drei Mannschaftsmitglieder dieses Tages unserer TVAler in Stotzheim groß geworden sind.
Dem schönsten Stotzheim, das in Hürth halt.
Nun gut, Vorberichten zum trotz waren wir nicht entmutigt und hofften, dass wir die Stotzheimer vielleicht doch, wie im Hinspiel, in vier Sätze hinwegfegen könnten.
Satz 1. Der lief ganz nach Maß. Deutlich spielbestimmend rockten wir Stotzheim in Euskirchen im ersten Satz weg. So, wie ein billiges Imitat es eben verdient hat. Gute Aufschläge und Angriffe ließen Euskirchen wenig Chancen. Der Satz ging verdient zu 18 an uns, wobei Stotzheim durch harte Angriffe über die Diagonalposition im 2-4 System auffiel.
Satz 2. War schon gewonnen, bevor es los ging. Problem hierbei…. das dachten alle Fischenicher Akteure und so ging der Satz zurecht an Stotzheim. Wir machten deutlich zu viele Aufschlagfehler, Stotzheim wehrte gut ab. Die sonnendurchflutete Hallenseite machte es den Annahme- und Abwehrspielern schwer, sich auf die Kernkompetenz ihrer Handlungen einzustellen. Der Satz ging verdient zu 19 an Stotzheim. New York hat York ja inzwischen auch ein wenig den Rang abgelaufen… so scheinbar auch Stotzheim dem Original.
Satz 3. Die starke Seite rockt weiter! Die Aufschlagquote wurde bei uns ein wenig besser. Annahme, arrangiert um Libero Christian war stabil und die Abwehreinstellung war gut. Nachdem Wolf von Alex schon im zweiten Satz ein wenig forsch ermahnt wurde, ihm mehr Bälle zu geben, tat er dies im 3. Satz auch durchgehend und mit viel Erfolg. Kommentar Björn von der Seite: Alex, denen tust du gerade mal so richtig weh. Der Satz ging zu 16 an uns. Sorry nochmal Wolf, ich mag sowas eigentlich nicht.
Minimalziel erreicht!
Satz 4. Nach Ansage, dass wir unser Ziel erreicht hatten, war es schwer die Motivation aufrecht zu halten. Im Normalfall hätten wir mit gleichem Druck auch den 4 Satz für uns entscheiden können. Irgendwie war die Luft ein wenig raus. Stotzheim spielte zu Beginn des Satzes nicht besser und machte auch viele Fehler. Allerdings machten wir noch mehr. Über die Außen Rudi und Jakob ging in dem Satz leider nicht viel. Was zum einen am sehr starken Stotzheimer Block lag, auch Alex blieb das ein oder andere Mal in diesem hängen. Wir ließen viele Punkte liegen. Erst gegen Ende kam mit Steffen für Jakob neuer Schwung aufs Feld und auch Rudi kam deutlich besser ins Spiel. Auch wurde der Schnellangriff mit Marcel und Tilman zum tatsächlichen Schnellangriff umgestellt. Das funktionierte gut, kam aber deutlich zu spät. So ging der Satz verdient zu 17 an Stotzheim.
Satz 5. Im fünften Satz wollten wir nochmal Gas geben, leider wurde der Beginn auf der vermeintlich schlechten Seite zum Debakel. Selten war ich in meiner Tiebreak Karriere mit 7:1 hinten. Gefühlt nie haben wir sowas noch gedreht! Wir wechselten bei 8 zu 4 gegen uns die Seiten, nachdem wir uns herangekämpft hatten.  Beim Spielstand von 6 zu 12 aus unserer Sicht kam Alex an die Aufgabe. 5 feste Aufgaben, gefolgt von starker Block und Feldabwehr und variablem Zuspiel kamen wir auf 10 zu 12 heran. Über 11 zu 13 Jetzt war auf unserer Seite richtig Feuer drin. Björn war schon fix und alle, in Panik davor das erste Ligaspiel der Saison und dann unter seiner Leitung, zu verlieren. Die Halle tobte aufgrund der Stotzheimer Kulisse und unserer drei Fans, Tobi, Rolf und Manu,  die mindestens genauso laut waren, wie die 30-40 Stotzheimer Fans.
Tilman löste das einfach und souverän über ein Ass zum Gleichstand und danach mit einem starken Aufschlag zur 14 zu 13 Führung.
Den Matchball machte er wieder mit deiner starken Aufgabe rüber, Stotzheim konnte glücklich ausgleichen, danach wurde aber nicht mehr gefackelt. Mit dem Matchball von Wolf machten wir den Sack zu.
Die Fischenicher lagen sich nach dem 3:2 Sieg in den Armen und nach einer kurzen orientierungslosen Phase, Verleihung der Krone, stellten wir fest, dass der Aufstieg perfekt war!
Fischenich nächstes Jahr, Laaaaandesligaaaa!
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Wir haben gegen Stotzheim einen starken Gegner angetroffen, der den Aufstieg in die LL ebenso verdient hat, wie wir. Wir gehen davon aus, dass sie den Gang über die Relegation schaffen können und freuen uns auf ein Wiedertreffen.
Für Fischenich spielten: Wolf Kleemann, Max Filip, Georgij Michel, Rudi Born, Marcel Sponer,  Alex Roozen, Tilman Laaser, Phong Vo, Steffen Probst, Jakob Bleher und Christian Königsfeld.

TVA 4 auch im 14. Spiel souverän

Die aktuelle Saison nähert sich langsam aber sicher dem Ende zu und derzeit stehen der Herren 4 des TVA Fischenich nur noch 3 Gegner bevor, einer davon ist der HSV Frechen. Der Aufstieg in die Landesliga als Ziel vor Augen zu halten ist der Mannschaft klar und somit startete am Samstag, den 28.02.15 das 14. Ligaspiel in der Heimhalle des TV Alpenglüh’n in Hürth .

Kurz vor dem Anpfiff betonte Trainer Tobias Martin nochmal, dass es ihm egal ist, was die Gegner drüben machen. Vielmehr geht es darum, dass die eigene Mannschaft ihr Spiel spielt und die einfachen Dinge gut macht. Kommunizieren innerhalb der Mannschaft, saubere Annahme nach vorne zum Zuspieler, sich durchsetzen im Angriff, Angriffssicherung und druckvolle Aufgaben – das waren die Dinge, die man sich vorgenommen hatte.

Mit bester Stimmung ging es in den ersten Satz. Nachdem die ersten Punkte an den Spitzenreiter gingen, verletzte sich Manuel Croonen am Sprunggelenk, sodass er ausgewechselt werden musste. Trainer Tobias Martin schickte daraufhin den Universalisten, Max Filip, ins Spiel und übernahm den Posten des Annahme-Außenspielers. Die Mannschaft ließ sich trotz des missglückten Ereignisses nicht aus dem Konzept bringen und beendete den ersten Satz deutlich mit 25:15.

Im zweiten Satz übernahm Georgij Michel die Außenposition und konnte durch druckvolle Aufgaben und soliden Angriffen Punkte für die Mannschaft holen. Von HSV Frechen kam nicht allzu viel zurück, da der Angriffsaufbau nahezu einseitig über die Außenposition erfolgte. Dies ermöglichte dem TVA Fischenich das Zuspiel des Gegners zu antizipieren, man stellte regelmäßig einen Doppelblock und ließ kaum einen Ball auf der eigenen Seite ankommen, so hieß es des öfteren: Fischenicher Block, du kommst hier nicht vorbei! Der zweite Satz wurde ebenfalls sehr deutlich mit 25:13 beendet.

Im letzten Satz gingen die ersten Punkte erneut auf das Konto des TVA Fischenichs. Beim HSV Frechen ließ sich eine kleine Verbesserung bzw. Variabilität im Angriffsaufbau erkennen und konnte hin und wieder mal ein paar Punkte holen. Dennoch blieb die Führung klar bei der Heimmannschaft. Aus diesem Anlass wechselte Trainer Tobias Martin einen Spieler ein, Phong Vo, der zwar noch nicht sehr spielerfahren ist, sich aber nach bestem Wissen und Gewissen im Spielgeschehen beteiligte und damit sein erstes offizielles Ligaspiel bei der Herren 4 hatte. Endpunktestand war 25:16

Nach dem Abfeiern des 14. Ligaspiel-Siegs verlieh Trainer Tobias Martin die besagte Krone. Doch anders als zuvor ging diese nicht an eine bestimmte Person, sondern an ein Spielelement, welches stabiler war als die chinesische Mauer, der Fischenicher Block!

Am 07.03.15 steht das vorletzte aber entscheidende Spiel gegen den Tabellenzweiten, TV Stotzheim an. Holt der TVA Fischenich IV hier den Sieg, so steht dem Aufstieg in die Landesliga nichts mehr im Wege. Werden sie es schaffen? Auf jeden Fall!

In diesem Sinne: Stimmung, hey!!!

Für Fischenich spielten: Wolf Kleemann, Max Filip, Georgij Michel, Yannick Lamberts, Rudi Born, Manuel Croonen, Alex Schlichter, Alex Roozen, Tilman Laaser, Phong Vo, Steffen Probst und Christian Königsfeld

Trainer: Tobias Martin

Aus der Presse: Aufstieg in die Dritte Liga

Regionalligateam des TVA Fischenich in elf Spielen ungeschlagen

Von Andrea Polls

Volleyball.Zwei Spieltage vor Ende der Saison machte der TVA Fischenich den Aufstieg in die Dritte Liga perfekt und krönte damit eine hervorragende Saison. Schon im Laufe der Spielzeit hatte sich bereits abgezeichnet, dass der Aufsteiger in die Regionalliga die Ambitionen und auch das Können hatte, in die dritte Volleyballliga durchzumarschieren. Mit einem 3:0-Erfolg bei der SG Post/Telekom Aachen/Dürener TV hat die Mannschaft von Trainer Gerd Aurbach dieses Vorhaben jetzt besiegelt.

SG PTSV Aachen/DTV – TVA Fischenich 0:3 (18:25, 21:25, 23:25).Nach dem Auswärtserfolg sind die Hürther an der Tabellenspitze nicht mehr einzuholen und stehen als Aufsteiger fest. “Zwei Aufstiege hintereinander ist schon eine Hausnummer”, versuchte Trainer Aurbach, den Triumph in Worte zu fassen. “Wir haben eine herausragende Mannschaft, die neuen Spieler haben sich super integriert, und das hat sich jetzt ausgezahlt.”

Gegen die Aachen/Dürener Spielgemeinschaft ließen die lediglich mit zehn Spielern angereisten Hürther nichts anbrennen. “Wir waren in allen Belangen klar im Vorteil und haben unser Spiel konsequent bis zum Ende durchgezogen”, kommentierte der Coach.

Am Samstag, 28. März, steht für den TVA das letzte Spiel in der Regionalliga an. Am vorletzten Spieltag hat der Aufsteiger spielfrei. Gegen den TV Dresselndorf will der seit elf Spielen ungeschlagene TVA Fischenich zum Abschluss der Saison noch einen weiteren Sieg hinzufügen, und dann wird eine würdige Aufstiegsfeier folgen.

“So ganz realisiert haben wir das glaube ich noch nicht. Es ist wirklich toll, was da für ein Team in dieser Saison zusammengewachsen ist. Ich bin froh, stolz und sehr zufrieden”, fasste Aurbach abschließend zusammen.

Ein Aufstieg scheint den Hürthern in dieser Saison aber nicht zu reichen: Die vierte Herrenmannschaft des TVA, die in der laufenden Saison noch ungeschlagen ist, hat ebenfalls frühzeitig den Aufstieg in die Landesliga geschafft.

Die zweite Herrenmannschaft, die wie die vierte von Tobias Martin trainiert wird, landete gegen den VC 99 Ratheim auswärts einen klaren 3:0-Sieg (25:16, 26:24, 25:20). “Wir waren heute beim Aufschlag enorm stark und auch in den anderen Bereichen klar überlegen”, resümiert der Coach. Nur im zweiten Satz wurde es nach hoher Führung zum Ende hin etwas eng, aber zwei gute Aktionen beim Stande von 24:24 verschafften auch hier Klarheit.

“Besonders Felix Dornseiffer hat heute durch starke Blocks und präzise Aufschläge überzeugt”, merkte Martin an. Mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze der Oberliga kann auch die Zweite des TVA mit einem Sieg am nächsten Spieltag gegen den VC 73 Freudenberg den Aufstieg klar machen und in die Regionalliga aufrücken.