David gegen Goliath: Fischenichs Herren III bezwingt SSF Fortuna Bonn

Volleyball Bezirkspokal – 25:27, 26:24, 25:20, 23:25, 16:14 – Nein, es handelt sich hierbei nicht um Rechenaufgaben oder etwa die Lottozahlen, sondern um die denkbar engen Satzergebnisse des packenden Pokalkampfes zwischen dem TVA Fischenich III aus der Oberliga und dem Drittligisten SSF Fortuna Bonn. Überraschend setzte sich in diesem Spiel die zwei Klassen tiefer spielende Mannschaft aus Hürth-Fischenich durch und sicherte sich somit das Ticket für das Finale gegen die eigene erste Herrenmannschaft, den Tabellenführer der 3. Liga West.

Am vergangenen Sonntag, den 21. Februar, reiste die dritte Herrenmannschaft des TVA Fischenich, nach schwachem Auftritt in der Liga am Samstag, nun zum Halbfinale des Bezirkspokals an. Beim  Gastgeber AVC 93 Köln in der kleinen Halle der Montessori Grundschule am Pistorhof wurde ab 13 Uhr zunächst in zwei Partien ausgespielt, wer in der anschließenden Begegnung um den Einzug ins Bezirkspokalfinale kämpfen darf. Die beiden favorisierten Mannschaften aus Fischenich und Bonn setzten sich souverän gegen ihre Gegner aus der Verbandsliga AVC 93 Köln und SV Wipperfürth durch. Somit stand die Paarung im alles entscheidenden Spiel fest. Die Männer des TVA Fischenich mussten als klarer Außenseiter gegen den SSF Fortuna Bonn ran.

„Jungs, von dieser Begegnung haben wir alle geträumt. Spielt frei auf, ihr habt hier absolut nichts zu  verlieren.“ Mit diesen Worten schickte Ersatzcoach Hans-Werner Jülicher, der den im Urlaub befindlichen Cheftrainer Uwe Wietzke prima vertreten sollte, die Startsechs auf das Feld. Die „Jungs“ um Kapitän Armin Hansen im Zuspiel, Moritz Burda und Rudi Born im Außenangriff, Felix Jülicher über Diagonal, Christoph Siebert und Thorge Jensen als Mittelblocker und Libero Thorben Burda nahmen sich seine Worte gleich zu Herzen und spielten frei von Nervosität auf. So deutete sich direkt an, dass es keinen Freifahrtschein für die Bonner geben würde. Sie setzten sich zwar schnell mit zwei bis drei Punkten ab, Fischenich konnte diese Lücke aber durch starke Angriffe und Aufschläge, vor allem von Moritz Burda und Felix Jülicher, bis zum Ende des Satzes schließen, sodass es nach 20 Minuten 25:25 stand. Bereits der erste Satz ging also in eine kleine Verlängerung. Fortuna konnte diese aber schnell mit zwei Punkten für sich entscheiden.

Ein wenig überrascht über die gute eigene Leistung, hielten die Mannen des TVA vor dem zweiten Satz fest: „Womöglich ist hier auch ein Satzgewinn drin.“ Neu auf das Feld kamen nun von Beginn an Niklas Schuch und Fabian Kaiser. Beide passten sich gleich dem top Niveau der Mannschaft und des Spiels an und machten Punkt um Punkt. Punkten wollte in diesem Satz auch der Libero Thorben Burda. Er verschob die Annahme eines harten Aufschlages der Bonner ansatzlos und über den Kopf, ohne Ringberührung, in einen Basketballkorb. Beide Mannschaften, die Fans und sogar das Schiedsgericht tobten vor Begeisterung. Die gewünschten drei Extrapunkte gab es aber leider nicht. Zurück zum Spiel: Wieder war der Satz sehr ausgeglichen, den Unterschied machten dieses Mal aber die Fischenicher aus. Mit einem genialen Schachzug von Coach Jülicher, dem Doppelwechsel Björn Derpa für Felix Jülicher und Antony Bema für Armin Hansen sicherten sie sich die entscheidenden Punkte und schließlich den Satz mit 26:24.

Der dritte Satz war dann ein Satz der Gegensätze. Bei Fischenich funktionierte alles, der Block stand wie eine Wand, die Abwehr kratzte jeden Ball vom Boden, das Zuspiel variierte geschickt und der Angriff versenkte die Bälle nach Belieben. Dazu kam eine Schwächephase von Fortuna, wodurch der Oberligist zwischenzeitlich mit 13:7 in Führung ging. Bis zum Schluss blieb der TVA klar vorne und gewann den Satz mit 25:20.

„Ihr könnt hier etwas ganz großes schaffen. Spielt so konzentriert weiter und ihr könnt das Ding hier gewinnen“, gab Coach Jülicher vor Satz vier laut. Wieder hörten die Fischenicher auf die gesprochenen Worte und konzentrierten sich von Beginn an. Jedoch dachte manch ein Spieler möglicherweise auch schon an einen Sensationssieg, weshalb sich einige Schwächen in der Annahme  einschlichen. Der Satz musste am Ende ähnlich knapp, wie die Sätze eins und zwei mit 23:25 an die Bonner abgegeben werden.

Nun musste also der Tiebreak für die Entscheidung sorgen. Dieser wurde zu Beginn auf Seiten des TVA leicht verschlafen. Ärgerlich, vor allem wenn man nur bis 15 spielt. Beim Spielstand von 11:8 aus Bonner Sicht nahmen die Fischenicher ihre letzte mögliche Auszeit. Alle waren sich einig: „Jetzt können wir nur noch über den Kampf gewinnen!“ Diese geforderte Moral wurde auf dem Spielfeld gleich in Taten umgesetzt, wodurch Fischenich wieder an Bonn ran kam und diese sichtlich verunsicherte. Nach genau 100 Minuten Spielzeit stand es schließlich 14:14. Beiden Teams fehlten nur noch zwei Punkte zum Sieg und Einzug ins Finale. Mit zwei Aufschlägen von Felix Jülicher und zwei darauf folgenden Angriffen des nervösen Außenangreifers von Bonn, die beide hinter dem Spielfeld des TVA einschlugen, endete der Pokalkrimi mit 16:14 im Tiebreak und die dritte Herrenmannschaft des TVA Fischenich stand völlig überraschend, aber letztendlich verdient als Gewinner auf dem Feld.

Eine der beiden Finalbegegnungen am 16. April heißt damit TVA Fischenich III gegen TVA Fischenich, denn die erste Herrenmannschaft des TVA konnte ihr Halbfinale ebenfalls als Sieger beenden. Diesmal vor heimischer Kulisse trifft der Oberligist also erneut auf eine Mannschaft aus der 3. Liga West, nur handelt es sich diesmal um den Tabellenführer.

Für den TVA spielten: Felix Jülicher, Thorge Jensen, Fabian Kaiser, Christoph Siebert, Felix Schmitz, Rudi Born, Niklas Schuch, Moritz Burda, Thorben Burda, Armin Hansen, Björn Derpa, Antony Bema

Coach: Hans-Werner Jülicher

Schlecht gesiegt: Fischenich III gewinnt 3:2 gegen Aachener VV

Mit 25:19, 22:25, 17:25, 25:20 und 15:12 lässt die dritte Herren des TVA Fischenich einen Punkt gegen den Tabellenletzten liegen.

Mit Fischenich III auf einem starken zweiten Platz und dem Aachener VV als Letzter der Tabelle schien das angesetzte Spiel eine klare Angelegenheit und mit dieser Einstellung ging man auch ins Spiel. Obwohl der erste Satz gewonnen wurde, lies man Aachen durch fehlende Konzentration oft in ihr Spiel finden.
Aachen, mit viel Motivation, nutzte das schwache Spiel der Fischenicher aus und entschied die nächsten beiden Sätze  zurecht zu ihren Gunsten. Obwohl Aachen in ein gutes Spiel finden konnte zeigte sich das Potential der TVAler Mannschaft, die sich aus ihrem Tief befreien und den vierten Satz deutlich gewinnen konnte. Auch den fünften Satz und damit einen weiteren Sieg konnten die Männer um Trainer Uwe Wietzke auf ihrem Konto verbuchen.
Verdient hat sich Aachen einen Punkt mitgenommen und den jungen Fischenichern wieder einmal gezeigt, dass kein Spiel ein Selbstläufer ist.

Danke an die zahlreiche Unterstützung. Mit den kommenden Spielen gegen Teams der oberen Tabellenhälfte verspricht die Zielgerade der Saison Spannung um die Platzierung der TVA Fischenich Herren III in der Oberliga.

Gelungener Start nach der Winterpause

 

Am Samstag, den 16.01.2016, ging es für die Männer um Trainer Uwe Wietzke im ersten Spiel nach der Winterpause gegen Bayer Wuppertal.

Die Vorbereitungen hierauf liefen zwar eher schleppend, nur zwei Trainingseinheiten mit vielen Ausfällen waren nach den Ferien möglich. Doch am Spieltag selbst war nahezu der gesamte Kader wieder an Bord. So konnte es also losgehen mit dem großen TVA Heimspieltag.

Der erste Satz wurde ungefährdet und mit einer gewissen Leichtigkeit mit 25:19 gewonnen. Doch im zweiten Satz führte diese Leichtigkeit zu leichten Fehlern, was die Wuppertaler wieder ins Spiel brachte. Unnötigerweise musste man den Satz mit 18:25 abgeben. Kleine taktische Umstellungen, der ohrenbetäubende Support der Zuschauer und das Besinnen auf die eigenen Stärken führten zum Gewinn des dritten Satzes mit 25:22. Der „Flow“ des ersten Satzes war wieder da und die Mannschaft um Kapitän Armin Hansen konnte somit auch den 4. Satz (25:17) und damit den wichtigen ersten Sieg nach der Pause einfahren.

Für die kommenden Wochen heißt es jetzt „Kämpfen um jeden Ball“, um den wiedergewonnen 2. Tabellenplatz (Dresselndorf hat zuhause gegen Düren 1:3 verloren) zu festigen und weiterhin Druck auf den Tabellenersten aus Düren auszuüben.

Eure Fischköpfe!

“Il Classico” der Volleyball-Oberliga

Die Partie Düren (1.) gegen Fischenich (2.) wurde am 19.12.2015 ausgetragen. Wir hatten noch eine offene Rechnung, nachdem uns die Dürener in der Hinrunde mit einem 3:0 in uneingespielter Form besiegten. Eingespielt haben wir uns in der Hinrunde, es galt nun unseren besten Volleyball abzurufen!
Das Spiel begann mit einer zehn minütigen Verspätung. Grund dafür war der 1. Schiedsrichter, der im Spiel noch eine entscheidende Rolle spielen sollte.
Der erste Satz plätscherte so dahin. Zahlreiche Eigenfehler summierten sich auf, bis zum  Spielstand von 11:19, bei dem sich Felix Jülicher verletzte und das Spielfeld verlassen musste. So schlimm das klingen mag, aber mit seiner Verletzung hat er der Mannschaft einen “Bärendienst” erwiesen, denn nach dem Schock begannen wir unser Können auf das Feld zu bringen.
Nachdem wir den großen Rückstand im ersten Satz nicht mehr aufholen konnten (18:25), drehten wir im zweiten Satz den Spieß um und gewannen deutlich mit 25:15. Zwei Aufschlagserien von Moritz Burda und Felix Schmitz sorgten für sieben Punkte Vorsprung. Die Aufschlagsserien wurden durch herausragende Blockarbeit der Vorderspieler unterstützt. Es gab kein vorbei kommen für die Dürener, was auf der Gegenseite für Frustration sorgte.
Im dritten Satz lagen beide Mannschaften gleich auf. Beim Spielstand von 17:19 entlud sich die Frustration der Dürener über die immer noch konsequente Blockarbeit in Form einer Verwarnung gegen die Nummer 7. Ab dann wurde es kurios. Während der Schreiber und der 2. Schiedsrichter noch mit der Eintragung der Verwarnung beschäftigt waren, pfiff der 1.Schiedsrichter zum Aufschlag. Die Lautstärke war so gering, dass nur die Vorderspieler den Pfiff hörten und so kam es, dass der nächste Punkt für die Dürener gepfiffen wurde. Grund dafür war die Zeitüberschreitung der 8 Sekunden. Nach einer kurzen emotionalen Diskussion beim 1. Schiedsrichter fand sich Armin Hansen auch in dem Bereich der Sanktionen des Spielberichtsbogens wieder. Die daraus gewachsenen Emotionen konnten den dritten Satz leider nicht mehr umkehren (21:25), jedoch sorgten sie für die notwendige Stimmung und die Siegeskraft im 4. Satz. Wir konnten ihn deutlich mit 25:21 für uns entscheiden. Erwähnenswert war die rote Karte beim Spielstand von 4:3 für einen Dürener Spieler, der wiederholt am Block scheiterte und darüber sehr frustriert war. Für den Rest des Satzes wurde er ausgewechselt.
Nach vier Sätzen stand es 2:2, das Ergebnis sollte der 5. Satz bringen.
Wir lagen zunächst mit 0:3 hinten, kämpften uns dann wieder ran und lagen zum Seitenwechsel mit 8:6 vorne. In den weiteren Ballwechseln konnten die Dürener wieder gleich ziehen – es stand 10:10 – die entscheidenden Ballwechsel.
Zu dem Zeitpunkt zeigte sich, leider fünf Punkte zu früh, dass die Mannschaft bisher am Limit gespielt hatte. Die Angriffe verloren an Konsequenz, Eigenfehler kamen hinzu und die Dürener schafften es, den Block auszukontern. Es gelang nicht mehr, einen einzigen Punkt zu machen und wir verloren mit 10:15.
Zusammenfassend bleibt eine souveräne Mannschaftsleistung in der Erinnerung,  der es leider kurz vor Schluss an Durchschlagskraft fehlte. Eingebrannt bleiben auch die frustrierten Gesichter der Dürener Spieler, über die Angriffe die in einer ungewöhnlichen Häufigkeit im Block landeten. Mit dem Spielverlust rücken wir auf den Tabellenplatz 3. Im neuen Jahr werden wir versuchen, zu Beginn den 2. Tabellenplatz zurück zu erobern!
An dieser Stelle noch einen riesigen Dank an die mitgereisten Fans inklusive Chearleader, die uns während des Spiels super unterstützt haben.

Eure Fischköpfe!

Auf, auf zum siebten Streich?!

Hallo liebe TVA Sympathisantinnen und en, hier jetzt auch der Spielbericht der dritten Herren.
Für uns ging es am vergangenen Wochenende zum Auswärtsspiel gegen Neuss in Neuss (so ein Zufall). Schon unter der Woche bei beiden Trainingseinheiten hatte Trainer Uwe nur wenige Spieler, aus unterschiedlichsten Gründen, zur Verfügung. So fehlte nicht nur der etatmäßige Diagonalspieler Felix Jülicher sondern auch dessen Vertreter Antoine Dema (Spitzname: Tünn 😉 ). Desweiteren konnte auch Rudi Born aufgrund einer Verletzung nicht mitwirken, war aber als Stimmungsmacher und Co-Trainer mit in Neuss, sehr vorbildlich. Auch Zuspieler Armin Hansen konnte nicht mitwirken, er hatte einen Termin! Er wollte lieber heiraten als Volleyball spielen. Könnt ihr das verstehen??
Alles Gute und Glück euch beiden. 😉
Mit einem dezimierten Kader reiste man aus allen Himmelsrichtungen nach Neuss. Überpünktlich und gut gelaunt traf man sich an der Halle, wo die beiden alten Säcke (Mario Langer und Björn Derpa) vor langer Zeit mal aufgestiegen waren. Also rein in die Sportklamotten, Aufwärmen, Aufgabe-Annahme und los. Wir hatten vor, gegen die junge Neusser Truppe unseren siebten Sieg in Folge einzufahren!
Die Aufstellung fiel Uwe nicht sonderlich schwer: Zuspiel: Björn Derpa, Diagonal: Niklas Schuch, Mittelblocker: Fabian Kaiser und Thorge Jensen, Außenangreifer: Moritz Burda und Felix Schmitz (Startingsix Debüt) und Libero: Mario Langer (Saisondebüt). Bei eigenem Aufschlag ging es in den ersten Satz der sich etwas zäh gestaltete. Anfangs konnte man merken, dass die Truppe auf dem Feld so noch nicht wirklich zusammen gespielt hatte. Zwar konnte immer mal wieder ein Highlight gesetzt werden, allerdings unterliefen auch einige unnötige Fehler, sodass man sich bis 7:6 nicht wirklich absetzen konnte. Erst die kleine Serie von Moritz auf 11:6 brachte die nötige Ruhe und Gelassenheit in die Mannschaft. Als dann auch endlich die Longlinebälle (Moment, hatte Uwe nicht gesagt, die würden nur diagonal angreifen?!) abgewehrt wurden, spielte man den ersten Satz nicht überzeugend aber souverän runter, sodass dieser mit 25:19 an uns ging.
Im zweite Satz wechselte Uwe dann: für Mittelblocker Thorge kam Christopher Siebert (Vereins und Saisondebüt! Willkommen im Club!). Und Chris fügte sich mit einem ordentlichen Hammer auch direkt sehr gut ein. Blockfrei in der Mitte kann es schon mal scheppern. Aber auch im zweiten Satz konnte man zu Beginn nicht wirklich an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Sogar einem zwei Punkte Rückstand lief man hinterher. Erst zum Ende konnte man sich, dank der guten Aufschläge von Dennis Derpa (für Björn) und von Moritz, absetzen und den Satz mit 25:20 für sich entscheiden.
Was in eigener Sache: ich soll laut Traineranweisung hier schreiben, dass ich im zweiten Satz einen Ball geblockt habe. Anweisung ausgeführt. 😉
Der dritte Satz lief dann wesentlich besser. Von Beginn an konnte man sich absetzen. Wir spielten einen ordentlichen Stiefel und bei Neuss schlichen sich immer mehr Fehler ein, sodass wir den dritten Durchgang 25:17 einsacken konnten.
Es war eine gute Leistung, dafür dass wir nicht mit der ganzen Kapelle angereist waren. Am kommenden Wochenende wird es sicherlich schwerer, wenn die ehemalige Regionalligatruppe vom TV F.A. Dresselndorf zum letzten Heimspiel in diesem Jahr kommt.
Mit sportlichen Grüßen,
Harry Hirsch

Derbysieger! Platz 2 gefestigt

Am frühen Samstag Nachmittag trafen sich die Fischköpfe der dritten Mannschaft für das Derby gegen den Brühler TV. Durch langjährige Duelle und nun den gemeinsamen Aufstieg aus der Verbandsliga versprachen sich beide Mannschaften ein intensives Match.

Im ersten Satz begannen die Fische des TVA furios. Nach einer lange andauernden Aufschlagserie unseres Zuspielers Armin konnten wir bereits zu Beginn des Satzes mit 10:0 in Führung gehen. In dieser Phase gelang uns alles. Jeder Block stand und die restlichen Angriff der Brühler wurden grandios abgewehrt und wieder neu verwertet. Danach wurde der Satz zu einem Side-Out Duell. Kein Team schaffte es, den Abstand größer zu machen, bzw. näher heranzukommen. Endergebnis 25:15 für die Mannen des TVA.

Der zweite Satz ging so weiter wie der erste endete. Wenige Breaks auf beiden Seiten, sodass kein Team einen großartigen Vorsprung erzielen konnte. Zu Mitte des Satzes konnten wir uns mit zwei Punkten absetzen. Beim Stande von 17:15 kam der Außenangreifer der Brühler zum Aufschlag, und gewann den Satz für Brühl förmlich alleine. Aus einer Zwei-Punkte Führung wurde ein Rückstand von sieben Punkten. Diesen konnten wir nicht mehr einholen und verloren den Satz 18:25.

Im dritten Satz begannen wir wieder stärker und konnten uns einen kleinen Vorsprung herausspielen. Diesen konnten wir bis zum Ende beständig vergrößern und gewannen den Satz letztlich verdient mit 25:18.

Der vierte Satz blieb von Anfang bis Ende furios, nicht nur für uns. Es war von Anfang bis Ende knapp. Kein Team konnte sich einen Vorteil erspielen. Zu Ende des Satzes begannen nun nicht die Spieler auf beiden Seiten zu wackeln, sondern die Unparteiischen. Es wurden auf beiden Seiten deutliche Fehler nicht erkannt beziehungsweise falsch gepfiffen. Dies sorgte auf beiden Seiten für Unmut, jedoch hatten wir zu Ende des Satzes das Glück auf unserer Seite und konnten diesen in heimischer Halle mit 26:24 und damit das Spiel mit 3:1 gewinnen.

Es war ein zu großen Teilen sehr ausgeglichenes Spiel mit guten Phasen auf beiden Seiten. Schlussendlich haben wir jedoch verdient gewonnen, da wir in den wichtigen Situationen die Nase vorn hatten und die Kontrolle behielten. Großer Dank gilt auch der zweiten Herren, die uns tatkräftig anfeuerte und uns sehr geholfen hat. Danke!

Für den TVA spielten: Armin Hansen, Thorben Burda, Moritz Burda, Felix Jülicher, Thorgen Jensen, Fabian Kaiser, Niklas Schuch, Felix Schmitz, Björn Derpa und Norbert Engemann.

Eure Fischköpfe

Freudenberg im Siegerland: Kein Sieg der Heimmannschaft, Freude nur beim TVA

Am 6. Spieltag der Oberliga stand das Spiel VC Freudenberg gegen TVA Fischenich III in Freudenberg auf dem Plan.

Beim TVA Fischenich ging es diesmal um einiges! Jedem war klar, dass der VC Freudenberg eine sehr heimstarke Truppe ist, gegen die es kein Zuckerschlecken werde, seine Siegesserie fortzusetzen.

Zum Spiel:
Im ersten Satz fand die Fischenicher Mannschaft nach einem kurzen Abtasten mit dem Gegner zu sich und baute mit schnellen Punktgewinnen eine komfortable Führung aus, die durch Kampfgeist und Dynamik nicht mehr abgegeben wurde. Souverän wurde der erste Satz mit 25:20 eingefahren. Ein klares Statement folgte: “Zum ersten Mal in dieser Saison gewinnen wir 3:0!”

Der zweite Satz war anfangs von vielen Fehlern geprägt, vor allem im Aufschlag auf beiden Seiten. Jedoch behielten die Fischenicher die Moral, stellten nach und nach die Eigenfehler ab und entschieden den Satz schließlich knapp mit 25:22 für sich.

Im dritten und letzten Satz bot sich für Fischenich die Gelegenheit, als Tabellenzweiter hinter dem Spitzenreiter Dürener TV mit einem 3:0 Sieg diese (zumindest über Nacht) vom Treppchen zu stoßen. Genau diese Chance ließen sich die Fischenicher auf fremdem Parkett nicht entgehen und setzten sich mit 25:18 durch.

„Bis auf den zweiten Satz hatten wir kaum Probleme“, resümiert Trainer Uwe Wietzke nach dem Spiel. „Da hatten wir schon 17:12 geführt und am Ende doch nur knapp mit 25:22 gewonnen. Unsere Vorteile lagen heute in der Annahme und in der Dominanz im Angriff und Block.”

Eure Fischköpfe

3. Herren holt den vierten Sieg in Folge

Im Feiertagskracher an Allerheiligen konnte sich die Herren III des TVA Fischenich in heimischer Halle
knapp mit 3:2 gegen den SC 99 Ratheim durchsetzen und holt sich damit den 4. Sieg im 5. Spiel. Trotz
breiter Brust durch die letzten Siege wusste man, dass mit Ratheim eine Mannschaft kommt, die ebenfalls
gut in die Saison gestartet ist und es damit ein schweres Spiel werden sollte.
Dementsprechend wollte man konzentriert in den ersten Satz starten. Doch nach nervösen ersten Ballwechsel
lagen die Fischenicher mit 5:8 hinten ehe man mit einer 10-Punkte Serie durch druckvolle Aufschläge,
„Fischenicher Blocks“ und spektakuläre Abwehraktionen die Ratheimer Angreifer zur Verzweiflung brachte
und sich eine komfortable 15:8 Führung erkämpfen konnte. Ratheim biss sich noch einmal ins Spiel
zurück, doch die Aufholjagd endete mit dem 25:21 für Fischenich.
Die gute Stimmung aus dem ersten Satz nahmen die Hürther Mannen mit und führten zu Beginn des
zweiten Satzes mit 3:0. Allerdings schlichen sich jetzt immer wieder leichte Fehler im Aufbauspiel der
Fischenicher ein, so dass Ratheim immer besser ins Spiel kam und sich Punkt für Punkt absetzen konnte.
Am Ende stand es wiederum 25:21. Dieses mal aber für Ratheim, die in Sätzen ausgleichen konnten.
Mit Wut im Bauch über die leichten Fehler und verschenkten Punkte im vorigen Satz starteten die
TVAler stark in den dritten Satz und erspielten sich eine 5:1 Führung und hielten sie auch bis zum 9:4.
Die Ratheimer wollten diesen Satz allerdings nicht so leicht abschenken und kämpften sich noch mal ran, bis sie
Ende des Satzes dann selber mit 19:17 führten. Sie setzten sich sogar noch etwas mehr ab und hatten bei
24:21 drei Satzbälle. Diese konnten sie allerdings nicht verwerten, denn der TVA kämpfte noch mal was das
Zeug hielt und glich den Satz durch starke Blockaktionen und feste Angriffe aus. In Folge dessen konnte sich Ratheim
allerdings immer den Vorteil des Satzballs sichern bis sie schließlich den Satz mit einer Blockaktion 28:26 für sich entschieden.
Die kämpferische Leistung Ende des 3. Satzes hatte Fischenich deutlich gemacht, dass das Spiel noch
keineswegs verloren war. Und so erspielte man sich am Anfang des vierten Satzes erneut eine 4-Punkte
Führung und konnte diese auch bis zum Ende des Satzes halten. Bei Ratheim ging an diesem Tag nicht
viel über die Mitte und so war der Angriff ausrechenbarer. Ein ums andere mal packte der Fischenicher
Mittelblock um Fabian und Thorge über die Außenpositionen zu und man sicherte sich den vierten Satz
mit 25:20.Es ging also in den Tie-Break. Auch hier erwischte der TVA einen Traumstart. Mit starker Abwehrarbeit
sicherte man sich immer wieder den Ball, den Zuspieler “Arminator” in Folge geschickt verteilte und so
immer wieder die Fischenicher Angreifer stark in Szene setzte. Mit einer 8:3 Führung wechselte man die
Seiten und hielt diesen Vorsprung auch bis zum Ende. Nach dem 15:10 und dem 3:2 Sieg behält Fischenich
zwei Punkte zuhause und steht weiterhin auf Platz 2 in der Tabelle hinter Düren.
Auch wenn man das Spiel gewonnen hat, haben die Sätze zwei und drei deutlich gezeigt, woran die TVAler in
den nächsten Trainingseinheiten arbeiten müssen. Denn nach dem spielfreien Wochenende
muss man in der Woche darauf zum heimstarken VC 73 Freudenberg, der in vergangener Spielzeit nur
eines seiner Heimspiele verloren hat. Auch die Zweitherren-Vertretung des TVA scheiterte damals in
Freudenberg. Um nicht mit leeren Händen nachhause zu fahren muss eine deutliche Leistungssteigerung
her. Aber die Jungs sind zuversichtlich, dass diese auch möglich ist.
Eure Fischköpfe

Aachen wird’s nicht wagen: 3. Herren sackt den nächsten Dreier ein

Am vergangenen Sonntag fuhr die top motivierte Herren 3 des TVA Fischenich zum Auswärtsspiel gegen den Aachener VV.

Ziel war es sich 3 Punkte zu sichern, um in der Tabelle weiterhin oben mitmischen zu können. Dies sollte nach dem Motto ,,Aachen wird‘s nicht wagen, uns den TVA zu schlagen” auch gelingen.

Nach Aufwärmen, Einspielen und Einschlagen in einer sehr kalten Halle, startete die Mannschaft als gesamte Einheit mit enormer Stimmung und sehr konzentriert in den ersten Satz. Durch starke Annahmen, wenig Aufschlagfehler und Durchsetzungsvermögen im Angriff gewann man diesen mit 25:20.

Im zweiten Satz sollte es leider anders laufen. Viele „dumme“ Fehler schlichen sich ein und die Mannschaft wirkte teils unkonzentriert, weshalb man den Satz mit  21:25 an die Aachener Mannschaft abgab.

Dies wollte man natürlich nicht auf sich sitzen lassen und es war jedem klar: Die Leistung aus Satz eins muss wieder erreicht werden. Auf Grund des starken Teamgeists und einem großen Zusammenhalt, auch in Momenten eines Fehlers, sollte dies auch gelingen. Wie bereits den ersten, entschied man auch den dritten Satz mit 25:20 für sich.

Im vierten Satz knüpfte man an diese Leistung an, da man sich nun die 3 Punkte sichern wollte und gewann ihn erneut mit 25:20.

Somit war der Sieg mit einem 3:1 eingefahren und man konnte guten Gewissens zurück ins geilste Dorf der Welt fahren.

Am kommenden Sonntag muss die Truppe dann im Heimspiel gegen den auf Platz 4 stehenden VC 99 Ratheim ran. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

 

Eure Fischköpfe!