Glückshormone und Erkältungswelle machen Damen II das Leben schwer.

Im letzten Saisonspiel der Fischenicherinnen gegen die TFG Nippes am Montagabend sollte ein schöner, klarer 3:0-Sieg wie im Hinspiel her. Doch es kam anders…

Der erste Satz startete zwar ein wenig unsicher, doch die Spielerinnen um Schnupfnasen-Kapitänin Miriam Thiesen konnten bis zu einem Stand von 16 zu 13 stets einen kleinen Vorsprung halten. Der verflüchtigte sich jedoch durch kleine Ungenauigkeiten in der Annahme, die Zuspielerin Leah Becker das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten brachte. Die Angriffe der TVA-Damen wurden von den Nipperinnen durch gute Abwehraktionen vereitelt und so ging der erste Satz mit 23 zu 25 in die Fischenicher Hose.

Auch Satz 2 beinhaltete diverse Konzentrationsschwächen, vor Allem im Aufschlag. Dies lag jedoch höchstwahrscheinlich an den vielen Glückshormonen über lang verschollene Diagonalspielerinnen und lang geschriebene und nun abgegebene Abschlussarbeiten und ist den Damen II deshalb wohl zu verzeihen. Auch Coach Croon gestand nach dem Spiel bei einer Haselnussschnitte, deren Namen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen dürfen, dass er die Aufschlagfehler in dieser Situation absolut nachvollziehen könne und sie deshalb im Training nicht ahnden werde.

Trotz der Fehler im Aufschlag gelangen den Fischenicherinnen gute Angriffe über Außen, Mitte und Diagonal und brachten die Nipperinnen so in Bedrängnis. Auch die Annahme stabilisierte sich und so ging der Satz verdient mit 25 zu 21 an den TVA.

Durchgang 3 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Gute Rettungsaktionen auf beiden Seiten wechselten sich ab mit Flüchtigkeitsfehlern und Schusseligkeiten. Einem guten Aufschlag der Fischenicherinnen folgte ein guter Ottoball der Nipperinnen. Einem Aufschlagfehler vom TVA folgte ein Aufschlagfehler auf der anderen Seite. Kein Wunder also dass es am Satzende zu einem sehr knappen Ergebnis von 27 zu 25 für den TVA kam.

Der 4. Satz brachte keine großen Neuigkeiten im Spielablauf. Gute Angriffe und gute Abwehraktionen auf beiden Seiten, aber auch hier wieder viele Aufschlagfehler. Glück für die TFG Nippes, die 3 Fehler weniger machte und so den Satz mit 25 zu 22 für sich erkämpfen konnte.

Im Entscheidungssatz sah es zunächst nicht so aus, als ob der TVA noch die letzten Reserven mobilisieren könnte. Zum Seitenwechsel waren die Nipperinnen mit ihren Ottos mit 8 zu 4 davongezogen und die Damen II ließen schon ein wenig die Köpfe hängen. Ob es am Seitenwechsel lag oder an dem im Nacken sitzenden Hallenwart, der um 22:30 Uhr allen Ernstes schon Feierabend machen wollte, jedenfalls waren die Fischenicherinnen plötzlich wieder da. Die Aufschläge schlugen dem Gegner vor die Füße, die Angriffe knallten ihm um die Ohren und die Punkte liefen ihm davon. Bis zum Satzende gaben die TVA-Mädels keinen Punkt mehr ab und das Spiel ging mit 3 zu 2 nach Fischenich.

Die Damen II stehen momentan mit 9 Punkten Vorsprung auf dem 5. Tabellenplatz, könnten aber noch einen Platz vorrücken, falls die KT 43 Köln ihr letztes Spiel verliert. Es ist also noch nichts entschieden. Fest steht: dieses Jahr haben wir Glück, dass die KT Party nicht vor unserem letzten Saisonspiel liegt! Prost!

TVA Damen 2 wieder zurück im Spiel

Nach der langen Karnevalspause gingen wir motiviert bis an die Haarspitzen in den direkten Vergleich gegen KT43 II. Trotz angeschlagener Zuspielerin und Libera lief im ersten Satz alles nach Plan, ohne größere Verluste ging der Satz 25:17 an uns. Im zweiten Satz kam KT deutlich besser ins Spiel, wir hielten allerdings routiniert dagegen. Auch wenn es erste Hängephasen gab, konnten wir den Satz 26:24 für uns entscheiden. Aufgrund des engen Belegungsplanes der Halle sollte zu diesem Zeitpunkt eigentlich der dritte Satz sofort an uns gehen – leider machten unsere Gegner da nicht mit. Nach einer guten Anfangsphase fielen wir in ein tiefes Loch. Wir bekamen den Ball nicht auf den Boden des Gegners. Zunehmend frustriert stieg unsere eigene Fehlerquote rasant und unser Gegner brachte uns mit druckvollen Angriffsschlägen weiter in die Bedrängnis. KT war nun vollends im Spiel, zeigte seine Klasse und ließ sich den Satz auch durch unsere kleine Aufholjagd am Ende des Satzes nicht nehmen. Aber was haben wir in der Karnevalszeit gelernt? Durchhalten und weitermachen 😉 Der vierte Satz wurde ein enger Schlagabtausch mit starken Bällen auf beiden Seiten, aber auch viele unnötige Fehler – auf beiden Seiten. Am Schluss stand die 25 glücklicherweise auf der Seite vom TVA! Auf zu Bier, Fassbrause, Kuchen und Käsehappen…

Ein Ausflug auf’s Land lohnt immer – Damen 2 gewinnen drittes Spiel in Folge

Mit 3 Punkten im Gepäck kommen die Fischenicherinnen aus dem schönen Wipperfürth zurück.

Es sollte ein eindeutiger Sieg werden. Es sollte schnell gehen. So beschwor Coach Croon seine Spielerinnen vor dem Match gegen den Tabellenletzten SV Wipperfürth. Doch der SVW überraschte die TVA-Damen mit unerwartet starker Gegenwehr.

Schon im ersten Satz kamen die Wipperfürtherinnen sehr gut aus den Startlöchern. Gute Aufschläge, die die Annahme der Mädels um Liberette Miriam Thiesen arg in Bedrängnis brachten, sorgten direkt für einen ordentlichen Rückstand, dem die Mannschaft lange hinterherlief. Beim Stand von 14 zu 19 für den SVW platzte dann endlich der Knoten. Mit guten Aufschlägen und platzierten Angriffen kämpfte sich der TVA wieder ins Spiel. Der Kampfgeist wurde belohnt und der erste Satz ging mit 25 zu 22 an den TVA.

Die zweite Runde begannen die Fischenicherinnen mit mehr Sicherheit und Ruhe. Die Annahme hatte sich auf die guten Aufschläge eingestellt und Zuspielerin Gaeli Wille konnte ihre Pässe deutlich pässer auf die Angreifer verteilen, die mit viel Auge und Gefühl, aber auch mit roher Gewalt ihre Decke-Boden-Ärmchen zum Klingen brachten. Ein absolutes i-Tüpfelchen setzte Mittelangreiferin Nadja Fitze mit dem Satzball – ein lang anvisierter und perfekt platzierter Druck-Pritsch-Angriff ganz hinten in die Ecke. 25 zu 17 und absolut in Ordnung.

Nicht ganz so in Ordnung ging der dritte Satz. Es wird immer viel gemunkelt über das mysteriöse schwarze Loch, in das die TVA-Mädels ab und zu mal fallen, dieses Mal gab es jedoch nicht viel zu munkeln: es war da! Woran es lag, konnte auch Coach Croon nicht genau erklären. Es klappte nicht viel im Fischenicher Feld, die Eigenfehler häuften sich und stärkten die Motivation des SVW. Ausgerechnet Diagonalangreiferin Lilo Kuchenbecker, mit Arschgeweih-Tape und lädiertem Decke-Boden-Ärmchen sowieso irgendwie behindert, musste bei einem Rückstand von 12 zu 24 Punkten zum Aufschlag. Nicht gerade ihre Parade-Disziplin, aber scheinbar braucht die Olle so einen Rückstand, um mal ein paar gute Aufschläge rauszuholen. Naja, immerhin 18 zu 25. Nicht schön, aber selten.

Ob es die frische Landluft war, die im vierten Satz endlich Wirkung zeigte, oder die Aussicht auf Glühwein-Kuchen… im vierten Satz packten die Fischenicherinnen wieder den Hammer aus. Krasse Aufschläge, krasse Annahmen, krasse Pässe, krasse Angriffe. Alles krass! 25 zu 9, Satz- und Spielgewinn. Geht doch.

Beim Kabinengelage mit Kölsch und Glühweinkuchen zeigte sich Coach Croon trotz des einen verlorenen Satzes zufrieden mit seinem Team. Kann ja jedem mal passieren. Irgendwas war da noch mit rasieren und Brustwarzen… Mist, vergessen…

Es gewannen:

Zuspiel: Leah Becker, Gaeli Wille

Mitte: Nadja Fitze, Judith Nögel, Linda Schulte

Außen: Carina A., Danica Schiefer, Sarah Recht

Libera: Miriam Thiesen

Diagonal: Lilo Kuchenbecker

Erfolgsrausch hält weiter an – Damen 2 in Partylaune

Mit einem mehr als deutlichen 3:0-Sieg verkürzen die TVA-Damen den Abstand zur Tabellenspitze.

Nach erschwerter Anreise und Rundtour durch das schöne Köln-Mülheim starteten die Fischenicherinnen mit viel Selbstvertrauen in das Samstagsspiel gegen den DJK Südwest Köln. Obwohl DJK gleich zu Beginn des Spiels gut vorlegte und mit 7 zu 3 Punkten in Führung ging, ließen sich die TVA-Mädels davon nicht beeindrucken. Mit konzentrierten Annahmen und guten Zuspielen kam die nötige Stabilität ins Spiel und die Angreifer konnten über alle Positionen die Bälle rüberprügeln. Mit Aufschlagwunderkind Anne B. zog der TVA dann endgültig davon und besiegelte den ersten Satz mit 25:19.

Im zweiten Satz ließen die Spielerinnen um Coach Manuel Croon gar nichts mehr anbrennen. Zwar gingen ein paar Aufschläge daneben und ab und zu flutschte eine Annahme mal zu dicht ans Netz, aber die Durchsetzungsstärke im Angriff machte alles wieder wett. Ohne einmal die Führung abzugeben, machten die “Unschlagbaren 10” den Sack mit 25 zu 16 aber sowas von zu.

Auch Satz 3 brachte auf dem Fischenicher Feld niemanden in Bedrängnis. Außer vielleicht den Croon-Coach, der in den Auszeiten nichts mehr zu meckern wusste. Auch hier gab es mit 25 zu 15 Punkten ein mehr als deutliches und deutlich verdientes Ergebnis.

Mannschaft und Berliner Fanclub wurden zu später Stunde noch ausgelassen feiernd im Kölner Nachtleben gesichtet. Gerüchte, nach denen der Croon-Coach einen heftigen Creme-Fraiche-Kater kurieren musste, konnten bislang nicht bestätigt werden.

Es spielten:

Zuspiel: Leah Becker

Mitte: Anne B., Nadja Fitze, Judith Nögel

Außen: Carina A., Felicitas Harscheidt, Astrid Wietzke

Libera: Miriam Thiesen

Diagonal: Bianca Collins, Lilo Kuchenbecker

Eiskalt. Glasklar. Und absolut gewonnen. Damen 2 weiter im Erfolgsrausch.

„Sie sind morgen kaum zu schlagen“, so lautete die Glückskeks-Voraussage von Außenangreiferin Carina A. und sie sollte Recht behalten.

Mit viel Power ging es für die TVA-Damen am Sonntag vor heimischem Publikum und ausverkaufter Halle gegen das Team vom KT 43 Köln, die bis dato 2 Plätze vor den Fischenicherinnen auf dem 3. Tabellenplatz standen. Von Beginn an zeigten die Stimmungskanonen rund um Erfolgscoach Manuel Croon all ihr Können. Von der Annahme, über das Zuspiel bis hin zu Angriff und Abwehr klappte alles fehlerlos. Einzig und allein die Aufschläge gingen manchmal ins Netz, was das Team jedoch nicht aus der Ruhe brachte. Mit 25 zu 13 ging der erste Satz absolut verdient nach Fischenich.

Auch in den zweiten Satz starteten die TVA-Mädels druckvoll und konzentriert. Frei nach dem Motto „Mit Wille zum Erfolg“ sorgte Zuspielerin Gaeli Wille mit diversen guten Aufschlägen direkt für einen Vorsprung von 7 Punkten. KT 43 setzte jetzt vor Allem auf gelegte Bälle, die ein ums andere Mal für Furore im Fischenicher Feld sorgten und den Abstand nach und nach verringerten. So ging der Satz mit 25 zu 22 dann auch sehr knapp aus, trotzdem waren die Damen vom TV Alpenglühn auch in diesem Satz klar das bessere Team.

Im dritten und letzten Satz des Spiels machten die Fischenicherinnen kurzen Prozess. Knallharte Aufschläge, die dem Gegner nur so um die Ohren flogen, sorgten für ein schnelles Ende und ein sehr deutliches Ergebnis von 25 zu 12.

Coach Croon, der in den Auszeiten kaum wusste, was er seinen Glücksbärchis mit auf das Feld geben sollte, gestand später mit Tränen in den Augen: „Ich bin so stolz auf meine Mannschaft. Ich werde sie als Belohnung demnächst alle zu einem Bier einladen!“.

Trainer glücklich, Mannschaft glücklich, alle glücklich. Hoch lebe der Glückskeks beim Sushi-Mann!

Es spielten:

Zuspiel: Leah Becker, Gaeli Wille

Mitte: Anne Becker, Linda Schulte

Außenangriff: Carina A., Felicitas Harscheidt, Miriam Thiesen, Astrid Wietzke

Libera: Sarah Recht

Diagonal: Bianca Collins, Lilo Kuchenbecker

Fischenicher Kürbisköpfe lehren Pulheimer SC das Gruseln

Mit ordentlich Motivation und jeder Menge Energie ging es für die Damen 2 vom TVA an Halloween zum Pulheimer SC, aktuell Tabellenzweiter.

Nach einer Woche Geheimniskrämerei stellte Erfolgscoach Mauel Croon bei einer inoffiziellen Pressekonferenz seine neue Taktik vor: „Stimmung hey, Stimmung hey, Stimmung hey… Auf geht’s ihr B****es“. Pulheims Trainer, der seine Mannschaft über Facebook gesondert zum Training einladen musste, kannte zumindest in den ersten beiden Sätzen kein Gegenmittel für diese so ausgeklügelte Taktik.

Obwohl der TVA in der Annahme sicher begann und mit Aufschlagsass Anne B. gleich in die Vollen startete, lief man über lange Strecken einem kleinen Rückstand hinterher. Doch die Fischenicherinnen ließen sich davon überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und brachten die Pulheimer Damen mit guten gelegten Bällen über Zuspielerin Gaeli „Die Heftige“ Wille und vielen guten Angriffen zur Verzweiflung. Wenig Eigenfehler (vielleicht ein paar verschlagene Aufschläge…) und kürbisgroßer Kampfgeist sorgten für einen verdienten Satzgewinn mit 25 zu 21.

Auch in Satz 2 zeigten die Fischenicher Damen, dass das Saisonziel, nämlich der Aufstieg, nicht in Vergessenheit geraten ist. Eine sichere Annahme, blitzsaubere Zuspiele und knallharte Angriffe brachten die TVA-Mädels schnell in Führung. Diese konnte zwischenzeitlich sogar bis zu einem Stand von 20 zu 11 ausgebaut werden. Aber wie es in diesem Team so üblich ist, gönnte man dem Gegner noch ein paar Pünktchen, so dass es am Satzende mit 25 zu 23 doch nochmal recht spannend wurde.

Im dritten und vierten Satz fingen sich die Pulheimerinnen dann doch noch. Schade eigentlich… Zwar war es die meiste Zeit ein Duell auf Augenhöhe, doch die Damen vom PSC konnten mit druckvollen Aufschlägen und guten Angriffen ordentlich punkten. Der TVA zeigte zwar deutlich mehr Konstanz als sonst und auch das gefürchtete Fischenicher Schwarze Loch blieb aus, trotzdem kamen die Annahmen jetzt zu oft zu dicht ans Netz, in den Angriffen fehlte das Durchsetzungsvermögen. Satz 3 ging mit 18 zu 25 Punkten an den PSC, ebenso wie der vierte Satz, der 15 zu 25 endete.

Im fünften Satz hatten dann die Pulheimerinnen wieder die Nase vorn. Zwar kämpften sich die TVA-Damen wieder aus einem 1:5-Rückstand heran, aber das nötige Quäntchen Glück und Kraft fehlte am Ende doch zum Sieg. Auch der Entscheidungssatz ging mit 12 zu 15 Punkten an die Mädels aus Pulheim.

Ein spannendes Spiel, das durch einen harten Kampf und viele gute Einzelaktionen von allen Fischenicher Bit***s gekennzeichnet war, aber der Sieg ging verdient an den PSC, der vielleicht einfach die sichererererere Annahme und am Ende doch weniger Eigenfehler auf dem Konto hatte. Jaaa man, die waren einfach besser.

Hervorzuheben ist auf jeden Fall der überragende Kampfgeist der TVA-Mädels, die sich das ganze Spiel hindurch mit ordentlich Gebrüll bei Laune hielten. Auch Libera Sarah Recht glänzte mit keinem einzigen Aufschlagfehler. Eine hervorragende Leistung, die mit einem Keks belohnt werden sollte!

Da ein Teil der Mannschaft den Samstag Abend mit Halloween-Parties ausklingen ließ und Parties bei den Damen 2 immer ihre Spuren hinterlassen, wird diese Woche nur einmal trainiert. Falls also der Pulheimer Trainer am Mittwoch zugucken möchte: da haben wir frei! 🙂

Es spukten herum:

Zuspiel: Gaeli Wille, Leah Becker

Mitte: Anne B., Linda Schulte

Außen: Miriam Thiesen, Carina A., Felicitas Harscheidt

Libera: Sarah Recht

Diagonal: Bianca Collins, Lilo Kuchenbecker

Coach des Vertrauens: Manuel Croon

Damen 2 nach langer Siegespause wieder am Start

Läuft bei denen, könnte man meinen. Doch so eindeutig wie der 3:1-Heimsieg gegen den FCJ III klingt, so hart war der Kampf um diese wichtigen 3 Punkte.

Mit voll besetztem Kader und breiter Brust starteten die TVA-Mädels in den ersten Satz. Annahme, Zuspiel und Angriffe klappten auf Anhieb und auch die sonstige Achillesferse – die Aufschläge – wurden mit Power ins gegnerische Feld gehauen. Traumzwischenstände wie 11 zu 3 oder 21 zu 10 beflügelten die Fischenicher Damen zu Glanzleistungen und mit dem Stand von 25 zu 13 ging der Anfangssatz verdient an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Satz fanden die dritten Damen vom FCJ dann immer besser ins Spiel und bereiteten mit guten Aufschlägen und noch besseren Angriffen einige Probleme. Die Annahme der TVA-Schnuckis brachte die Bälle häufig zu nah ans Netz, was Zuspielerin Leah Becker das ein oder andere Mal in Bedrängnis brachte und die bis dahin so durchsetzungsstarken Angriffe beinahe unmöglich machte. Trotzdem ließ man sich davon nicht aus der Ruhe bringen und behielt einen kleinen aber feinen Vorsprung bei, auch wenn es mit 26 zu 24 am Satzende wieder unnötig spannend wurde.

Theoretisch hätten die zweiten Damen vom TV Alpenglühn jetzt gewarnt sein müssen. Aber wie in jedem Spiel gab es auch am Sonntag ein Stimmungstief bei den Fischenicherinnen. Und das schlug im dritten Satz zu wie die Flitzekacke im Kindergarten. Aus bisher ungeklärter Ursache lautete das Endergebnis 16 zu 25 für den FCJ. So viel dazu.

Zum Glück fand man und vor Allem Frau im letzten Satz wieder zur alten Stärke zurück und besiegelte mit kompromisslosen Aufschlägen den Satz- und Spielgewinn mit 25:13. Anne Becker, die wohl Kompromisslosteste von Allen, erledigte die Mädels vom FCJ mehr oder weniger im Alleingang (11 Aufschläge in Folge) und wurde verdient zur Kichererbse des Spieltages gekürt.

Mit dem nächsten Spiel am 31. Oktober gegen den Pulheimer SC steht den TVA-Damen ein harter Brocken bevor, deshalb ließ Erfolgstrainer Manuel Croon verlauten, dass das Training diese Woche unter Abschirmung der Öffentlichkeit stattfinden wird. Er bittet bei den Fans um Verständnis, doch die neue Taktik soll unter allen Umständen geheim gehalten werden. Man darf also gespannt sein, was an Halloween passieren wird…

Es spielten:

Zuspiel: Leah Becker, Catrin Rose

Mitte: Anne Becker, Nadja Fitze, Ronja Krämer

Außen: Carina Anthofer, Felicitas Harscheidt, Miriam Thiesen, Gaelike Wille

Libera: Sarah Recht

Diagonal: Bianca Collins, Lilo Kuchenbecker

Damen 2 holen die ersten 3 Punkte der Saison

Vergangenen Samstag (19.09.2015) sollte es soweit sein: die ersten 3 Punkte gegen den Aufsteiger FCJ IV mussten her. Im ersten Satz präsentierte sich der TVA mit druckvollen Aufschlägen, sodass die Annahme des Gegners stark ins Wackeln geriet. Von Anfang an waren die Spielerinnen des TVA entschlossen, diesen Satz mit hohem Vorsprung für sich zu entscheiden. Das wurde auch rigoros durchgezogen und so endete der erste Satz 25: 14 für Fischenich.

Einmal in jedem Spiel fallen die Damen 2 in ein kleines Loch, warum und wieso, weiß leider niemad. Das Loch kam im Spiel gegen den FCJ schon im zweiten Satz und machte sich durch Unkonzentriertheiten und Eigenfehler bemerkbar. Die Nervosität der TVA-Damen stärkte den Gegner, ein Aufschlag nach dem anderen knallte ins Feld der Damen 2. Obwohl die Aufstellung bis auf ein zwei Veränderungen die gleiche wie im ersten Satz war, konnte das Loch nicht überwunden werden. So ging der zweite Satz mit 19:25 an den FCJ.

Im folgenden dritten Satz setzte Coach Manu auf weitere Veränderungen in der Aufstellung. Ein paar starke Angriffe von der Schnellangreiferin Anne und gezielten, lang gepritschten bzw. kurz gelegten Bällen von unserer Diagonalen Bianca brachten den TVA wieder in Schwung. Der dritte und vierte Satz wurde souverän 25:14 und 25:16 gewonnen, sodass der zweite Satz schnell vergessen war.

Am Ende freute sich der TVA über die dann doch verdienten drei Punkte.

Party gut, Spiel so lálá – Katerstimmung beim TVA

Nach ausgiebiger Feierei bei der Saisonabschlussparty reichte es für die Damen 2 nur für ein 2:3 gegen den VC Euskirchen.

Eine Partyanalyse wäre an dieser Stelle vielleicht unterhaltsamer, aber was beim KT passiert ist, bleibt beim KT! Deshalb an dieser Stelle nur die Spielanalyse.

Der TVA startete mit dem weniger verkaterten Teil des Kaders gut in den Satz. Starke Angriffe über die Mittelblockerinnen Anne B. und Nadja F., sichere Annahmen und gute Abwehraktionen sorgten schnell für einen Vorsprung von 5 Punkten. Gerade noch im Training geübt, wurde dieses Mal auch deutlich mehr gelegt, was die Euskirchenerinnen das ein oder andere Mal zur Verzweiflung brachte. Die Fehlerquote beim TVA war gering, der Satz ging verdient mit 25 zu 21 an die Fischenicherinnen.

Im zweiten Satz wurde durchgewechselt. Der Katerkader durfte ran. Zumindest was Diagonalspielerin Lilo K. anging, die gefühlt den gesamten Kater für die komplette Mannschaft übernahm. Trotz der kleinen Schwachstelle über Diagonal erkämpften sich die 2. Damen erneut einen 5-Punkte-Vorsprung. Doch der VC Euskirchen gab sich nicht geschlagen und erhöhte den Druck. Platzierte Angriffe und gute Aufschläge vom VC sorgten für Verunsicherung beim TVA. Beim Stand von 24:25 nahm Trainer Watzl eine Auszeit und versuchte, seine Mädels zu beruhigen. Doch es half nix: der zweite Satz ging mit 27 zu 25 an den VC.

Satz 3 begannen die TVA-Damen nervös, kleinere Fehler schlichen sich ein, Aufschläge gingen ins Netz. So stand es nach kurzer Zeit bereits 1 zu 8. Mit viel Kraft und Konzentration kämpfte sich Fischenich zurück ins Spiel. Die entscheidende Wende kam mit Felicitas H., die für Diagonalspielerin Bianca C. eingewechselt wurde. Gute Angriffe und Abwehraktionen retteten den Mädels um Zuspielerin Catrin R. den Satz. 25 zu 22 hieß es am Ende und 2:1 nach Sätzen für den TVA.

Ob es an der vergangenen Partynacht lag oder an einer anstrengenden Saison, aber im vierten Satz hatte den TVA wohl jegliche Kraft verlassen. Einfache Bälle versprangen, dazu gab der VC Euskirchen eine gelungene Vorstellung ab, gegen den einfach kein TVA-Kraut gewachsen war. Der Satz ging verdient an den VC. 25 zu 14.

Im fünften Satz sah es ähnlich aus. Obwohl die zweiten Damen sich nach erneutem 5-Punkte-Rückstand herankämpften, hieß es am Ende 12:15 für den VC.

Damit hat der TVA sich zwar eine bittere Niederlage zum Saisonabschluss eingefangen, Erfolgstrainer Watzl ist mit dem 4. Tabellenplatz aber hochzufrieden. Jetzt geht es in die verdiente Osterpause, danach sind dann auch alle verkaterten Spielerinnen wieder fit! Nie wieder Alkohol!

Es spielten:

Zuspiel: Catrin R.

Mitte: Anne B., Nadja F., (Ronja K. – verkatert, Linda S. – verkatert und verschlafen)

Außen: Carina A., Astrid W., Miriam T. (Geburtstagskind)

Diagonal: Lilo K. (absolut verkatert), Bianca C., Felicitas H.

Sommer, Sonne und Sangria – Damen 2 mit mexikanischem Flair

Gegen Marmagen-Nettersheim 3 holten die Fischenicherinnen den zweiten 3-Punkte-Sieg innerhalb einer Woche und befinden sich gefühlsmäßig schon fast in der Sommerpause.

Mit einem schon bekannten Kader der Größe „Size Zero“ kaperten die Mädels um Kapitänin Catrin R. die Halle in Weiden. Das eindeutig gewonnene Hinspiel gegen Marmagen 3, die 3 Punkte aus dem letzten Spiel und der kaltgestellte Sangria stärkten das Selbstvertrauen der TVA-Damen. Trotz der (schon wieder) ganz anderen Aufstellung blickte man zuversichtlich Richtung Sieg.

Es wurde erneut „ohne der Libera“ gespielt, wie Erfolgstrainerin Karolin R. es so professionell artikulierte (Man munkelte, dass während des Spiels schon Sangria verschwand…). Bianca C. durfte sich über diagonal ohne den sonstigen Wechseldruck austoben, Catrin R. und Leah B. wie gewohnt als Zuspielerinnen des Vertrauens, Felicitas H. und Carina A. lehrten den Gegner über Außen das Fürchten, Nadja F. wie immer über Mitte – dieses Mal zusammen mit Lilo K. in ungewohnter Annahmeposition und Miriam T., die ihren Freund als treuen Fan mit in die Halle schleppte (im wahrsten Sinne…) und als Universalspielerin überall mal auftauchte.

Die Aufstellung funktionierte trotz Ungewohntheiten sehr gut, kleinere Missverständnisse kamen zwar vor, wurden aber schnell wieder vergessen. Dass der Satz mit 4 Punkten Vorsprung nicht extrem deutlich ausfiel, lag vor allem an der guten Abwehr der marmagischen Nettersheimerinnen und den nicht immer gut platzierten Angriffen der TVA-Mädels. So gab es auch mal Ballwechsel, in denen es keinem der beiden Teams gelang, den Ball nach der 17. Netzüberquerung auf den Boden zu bringen. Den entscheidenden Vorsprung brachte Miriam T., die zum Aufschlag eingewechselt wurde und auch direkt eine Serie hinlegte. Der Vorsprung wurde gehalten und der Satz endlich festgemacht. 25:21 für den TVA!

Satz 2 lief ähnlich mäßig. Gutgezielte und erfolgreiche Angriffe kamen zwar vor, allerdings nur vereinzelt. Weitaus häufiger flogen die Angriffe ins Aus, versprangen die Annahmen – die Mannschaft wirkte nervös. Einzig und allein die guten Aufschlagserien, hier vor allem von Diagonalspielerin Bianca C., verhinderten, dass die TVA-Damen weit in Rückstand gerieten. Richtig spannend wurde es am Ende des Satzes – Stand: 19 zu 21 für den Gegner. Ausgerechnet Lilo K. musste zum Aufschlag, die bescheidene Blondine zählt das definitiv nicht zu ihren Stärken … 4 zugegeben recht nette Aufschläge später steht es 23 zu 21. In Gedanken schon trällernd unter der Dusche, schlug die Mittel- und Diagonalspielerin dann aber doch ins Netz. Zum Glück ließ sich der Rest der Mannschaft davon nicht aus der Ruhe bringen und brachte mit 25:22 den Satz nach Hause.

In Satz 3 wollten dann auch wirklich alle möglichst schnell zum Sangria. Endlich spielten die TVA-Mädels so, wie sie es auch wirklich können: druckvoll, präzise und erfolgreich. Gute Annahmen, gute Zuspiele und gute Angriffe von allen Seiten, dazu auch in diesem Satz wieder diverse Aufschlagasse – 25:13 und wieder 3 Punkte!

Erfolgstrainerin Karolin R. gab sich im Interview zufrieden: „Es hat vielleicht nicht immer alles geklappt, aber wir haben in ungewohnter Aufstellung gespielt und dafür war es echt gut! Und vor Allem haben wir enorm viele Asse gemacht, dass ist uns noch nie gelungen, glaube ich…“. Die TVA-Mädels feierten den Sieg mit Sangria und Kuchen in der Kabine, in Paparazzikreisen munkelt man auch über ausschweifende Feiereien im Taco Loco, dies wurde bisher jedoch nicht bestätigt.

Für die Damen 2 geht es am 29. März vor heimischem Publikum ins letzte Saisonspiel gegen Euskirchen. Die Presseabteilung ließ bereits verlauten, dass sich das Team über jede Menge lautstarke Unterstützung sehr freuen würde und am Abend vorher zu einem Meet-and-Greet bei der Saisonabschlussfeier einlädt!